Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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rend er in ſeiner Familie, wo Alles im Ueberfluß vorhan⸗ den war, Nichts als Uneinigkeit ſah.

Während er ſo da ſaß, und über dieſes nicht allzu angenehme Problem brütete, trat ein großer und ernſt ausſehender Bedienter in das Zimmer, einen Armſeſſel vor ſich her rollend. Ein anderer, und nicht minder würde⸗ voll ausſehender Diener folgte mit Kiſſen und einem Fuß⸗ wärmer: lauter Zeichen, an denen Sir Stafford als⸗ bald erkannte, daß eine lange Unterredung beabſichtigt ſei; denn ihre Ladyſhip traf ihre derartigen Anſtalten ſtets mit einer Vorſicht, die ſie in Dingen von wirklicher Wich⸗ tigkeit nur hoͤchſt ſelten zeigte.

Sir Stafford ſah allen dieſen Demonſtrationen zu, als die feierliche Stimme eines Oberbedienten Lady Heſter meldete, und nach einer Pauſe von einer Sekunde trat ſie ſelbſt in das Zimmer in all der gazeartigen Weite des Anzugs, die der betreffenden Perſon keine andere Wahl zu laſſen ſcheint, als die geräumigſten Appartements eines Palaſtes zu bewohnen.

Wie befinden Sie ſich? ſagte ſie ſchmachtend, in⸗

dem ſie auf ihren Stuhl niederſank.Ich hatte nicht die

geringſte Idee, wie weit dieſes Zimmer von mir weg wäre! Wenn mich Clements nicht im ganzen Hauſe herum geführt hat!

Herr Clements, der noch eifrig beſchäftigt war, die Kiſſen zu ordnen und zurecht zu legen, verſicherte ihrer Ladyſhip mit einſchmeichelnder Stimme, daß ſie auf dem kürzeſten Wege gekommen wäre.

Es thut mir leid, ſagte ſie verdrießlich,denn ich werde nur um ſo mehr Mühe haben, zurückzugehen. Da, Ihr macht es nur ſchlechter. Ihr koͤnnt nie lernen, daß ich nicht wie kranke Perſonen geſtützt ſein will. So iſt's recht; Ihr koͤnnt das Zimmer nun verlaſſen. Sir Stafford, wären Sie wohl ſo gut, jene Fenſtergar⸗ dine etwas mehr herabzulaſſen, die Sonne ſcheint mir gerade in die Augen. Mein Gott, wie gelb Sie ſind!