Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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Laufbahn nie lange auf ſich warten, wenn man ſolchen verdient; auf jeden Fall würde der Reichthum ihm nicht anſtehen. Er wußte nie von etwas Anderem, als von der Armuth; und der Geiſt, der ſich für eine höhere Stellung ſchickt, iſt nicht das Erzeugniß eines Tages.

Ich fragte nun, obwohl mit aller Vorſicht und Zartheit, ob Ihre Hülfe und Ihr Einfluß ſie nicht in ihren etwaigen, künftigen Lebensplänen foͤrdern könnten?

Wir haben keine Pläne, ſagte ſie einfach; voder wir haben vielmehr deren ſo viele gehabt, daß ſie ſich alle in ein bloßes Bauen von Luftſchlöſſern auflöſen. Mein lieber Vater ſehnt ſich nach Irland zurück denn er nennt es immer noch ſeine Heimath, und vergißt, daß wir dort ſchon längſt heimathlos geworden. Er bildet ſich ein, er werde dort warmherzige Freunde und Nach⸗ barn finden Leute, die mit Liebe ſogar an den Tradi⸗ tionen ſeines Namens hangen; aber es iſt jetzt klüger, wenn wir dieſe Selbſttäuſchung nähren, als wenn wir dieſelbe zerſtören dadurch, daß wir ihm ſagen, daß nur

nooch wenige, ja daß kaum Einer von ſeinen alten Freun⸗

den noch lebe daß andere Einflüſſe, andere Namen, andere Größen an die Stelle unſeres Einfluſſes, unſeres Namens und unſerer Groͤße getreten; wir würden als Fremde dahin zurückkehren, und ſelbſt ohne den Anſpruch des Fremden auf eine freundliche Aufnahme. Dann hat⸗ ten wir auch an die neue Welt jenſeits des Ozeans ge⸗ dacht; aber das iſt ein Land für die Jungen, die Feu⸗ rigen, die Unternehmenden, für Leute voller Hoffnung, für Leute mit entſchloſſenen Herzen; und ſo hielten wir es am Ende für das Klügſte, einen ruhigen Ort in einem ruhigen Lande aufzuſuchen, wo wenigſtens unſere Armuth nicht auffallen würde, um dort mit und für einander zu leben; auch ſind wir glücklich, ſo glücklich, daß wir, die vorübergehende Furcht abgerechnet, daß dieſe köſtliche Le⸗ Behenuhe nicht von Dauer ſein dürfte, nur wenig Kummer a een.