Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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hin, wie auch ſie dadurch eine ihres Namens und ihrer Geburt würdigere Stellung einzunehmen befähigt würde. Sie hoͤrte mich mit großer Aufmerkſamkeit an, bis ich geendet, und unterbrach mich auch nicht Ein Mal, und drückte weder durch einen Blick, noch durch eine Geberde eine abweichende Anſicht aus.

Am Ende, als ich ausgeſprochen hatte, ſagte ſie: So iſt dieß alſo ein Vermächtniß?

Ich antwortete bejahend.

In dieſem Falle, ſagte ſie,werden die Bedingungen, die daran geknüpft ſind, die ganze Schwie⸗ rigkeit unſerer Lage loͤſen. Sollte nach der Abſicht mei⸗ nes Oheims Godfrey dieſes Vermächtniß ein Sühnopfer ſein, ſo würden wir nicht anſtehen, es anzunehmen, ſo ſpät es auch gekommen ſein mag; wollte er aber ſeine Frei⸗ gebigkeit an Bedingungen knüpfen, ſie etwa dem Gutbe⸗ finden einer dritten Perſon unterordnen, ſo gewinnt die Sache ein anderes Anſehen. Was iſt die Wahrheit?

Ich war bei dieſer ſo direkten, und ſo unerwarteten Aufforderung unſchlüſſig, was ich ſagen ſollte; und nun wollte ſie ſchlechterdings das Teſtament ſehen. Noch mehr aus der Faſſung gebracht, gab ich nun vor, daß ich das Dokument nicht bei mir hätte; daß ich geglaubt, wie eine kurze Anführung des Inhalts genügen würde, und daß ich denſelben auf einem Papier verzeichnet hätte. Schließlich verſicherte ich ſie, daß an die Annahme des Vermächtniſſes ſchlechterdings keine Bedingung irgend einer Art geknüpft wäre.

Es kann denn aber doch eine Verpflichtung damit verbunden ſein, mein Herr, ſogte ſie feſt.Laſſen Sie ſehen, ob dieß der Fall iſt.

Sind Sie ſo ſtolz, Miß Dalton, ſagte ich,daß Sie nicht einmal Jemand verpflichtet ſein wollen?

Sie erroͤthete tief, und antwortete mit ſchwacher Stimme: 3