Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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von beſcheidenen, ruhigen Manteren, und ziemlich gutem Ausſehen, das einmal wirkliche Schoͤnheit geweſen ſein muß, ſaß allein im Geſellſchaftszimmer, und wartete auf mich. Ihr Anzug war durchaus ſchlicht, und wie gefliſ⸗ ſentlich ſo; und hätte ſich nicht in Allem eine große Nettigkeit bemerklich gemacht, ſo würde ich ihn vielleicht ſogar armſelig nennen. Ich thue aller dieſer Dinge mit einiger Weitſchweiſigkeit Erwähnung, weil ſie auf das Folgende Bezug haben.

Ohne zu warten, bis ich mit meinem Auftrage herausrückte, begann ſie, ihre Anweſenheit einigermaßen zu entſchuldigen, die ihren Grund, wie ſie ſagte, in dem Unwohlſein ihres Vaters und in ſeiner daraus folgenden Unfähigkeit, Geſchäfte abzumachen, habe; ſodann fügte ſie einige Worte bei, worin die Hoffnung ausgedrückt war, daß meine Mittheilung in der einfachſten und verſtändlich⸗ ſten Form, und, ſo viel wie möglich, ohne alle techniſche Phraſeologie geſchehen möchte, ſo daß, um mich ihrer eigenen Worte zu bedienen eine ganz und gar nicht unterrichtete Perſon, wie ſie, dieſelbe verſtehen könnte.

Dieſer Eingang, ich geſtehe es, überraſchte mich ein wenig; ich erwartete kaum ſo viel von ihres Vaters Tochter; allein ich ließ es mir gefallen, und machte fort. Da wir den ganzen Plan hier mit einander abgemacht haben, Sir Stafford, ſo brauche ich Sie durch eine Wie⸗ derholung deſſelben nicht zu ermüden. Es genüge, wenn ich ſage, daß ich Nichts unterließ, was ſowohl das Ver⸗ mächtniß, als das Gefühl, womit die Vollziehung der bekannten Teſtamentsklauſel erfolgte, als plauſibel erſchei⸗ nen laſſen konnte. Ich verbreitete mich über das glück⸗ liche Ereigniß, das in ſcheinbar zufälliger Weiſe die zwei Familien zuſammen gebracht, und ihrem geſchäftlichen Ver⸗ kehr eine Freundſchaft habe vorangehen laſſen. Ich be⸗ merkte auch, welch guten Einfluß ein beſſeres Leben auf die Geſundheit ihres Vaters haben würde. Ich ſprach von ihrer Schweſter und ihrem Bruder, und deutete darauf