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Hauſes, und legte wieder jene Gaſtfreundſchaft an den
Tag, die ihn an den Bettelſtab gebracht hatte.
„Iſt es Ihnen Ernſt mit der Jagdpartie?“ flüſterte Onslow Jekyl ins Ohr, während er vortrat.
„Natürlich nicht. Es iſt bloß„nein griechiſches Pferd““ um in die Citadelle zu kommen.“
„Meine Tochter, Miß Dalton; Herr Jekyl— Miß Kate Dalton. Der Name Ihres Freundes iſt: glaube
„Rittmeiſter Onslow.“
Lady Heſter fuhr bei dieſem Nam en zuſammen und ſagte, indem ſie aufſtand, alsbald:
„O George! Ich muß Sie meinen ſchönen Freun⸗ dinnen vorſtellen. Miß Dalton, dieſer Herr nennt mich „„Mama;““ oder wenigſtens unterläßt er es nur aus Hoͤf⸗ lichkeit, wenn er es nicht thut. Rittmeiſter Onslow— Herr Dalton.— Welch glücklicher Zufall hat Sie aber hieher geführt?“
„Sollte ich nicht an Ew. Ladyſhip hier’ dieſelbe Frage richten?“ ſagte George ſchalkhaft.
„Wenn Sie wollen; nur fragte ich ſie zuerſt—.“
„Ihre Frage ſoll zuerſt beantwortet werden. Lady Heſter QOnslow, erlauben Sie mir, daß ich Ihnen Herrn Albert Jekyl vorſtelle.“
„O, in der That!“ ſagte Lady Heſter, die Worte ziehend, während ſie mit ihrer kälteſten Verbeugung Herrn Jekyl durch ihr Augenglas hindurch anſah, und ſich dann abwandte, um mit Helenen weiter zu ſprechen.
Jekyl war nicht der Mann, der eine kleine Zurück⸗ weiſung als eine Niederlage anſah; indeſſen ſah er zur gleichen Zeit ein, daß jetzt nicht die Zeit ſei, die Sache weiter zu verfolgen. Zudem ſah er auch, daß er, wenn er Dalton in ein Geſpräch verwickle, Lady Heſter und Onslow alle Gelegenheit gäbe, mit den beiden Schweſtern ungehindert zu ſprechen, und daß er durch dieſen Akt des Edelmuths ſich Jedermann zu Dank verpflichten würde. Und welche


