Teil eines Werkes 
Bändchen 1-3 (1850)
Entstehung
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Dalton zu bitten, daß er uns mit ſeiner Geſellſchaft er⸗ freuen möge. 4

O, die diebiſchen Spitzbuben! murmelte Andy; ſo werden ſie ihn fangen.

Inzwiſchen drückte Kate, welche ihre höfliche Einla⸗ dung zu melden verſprochen hatte, ihre Furcht aus, daß 4 die Geſundheit ihres Vaters für eine ſo anſtrengende Partie nicht ſtark genug ſein moͤchte. Alsbald ergriff Jekyl die ſich ihm darbietende Gelegenheit, ein kleines Geſpräch anzuknüpfen, was ihm denn auch durch allerlei Künſte wirklich gelang, ſo daß Kate ſelbſt endlich ent⸗ deckte, daß ſie ſich in eine kleine Diskuſſion eingelaſſen, während ſie doch nur eine kurze Antwort zu geben beab⸗ ſichtigt hatte; und indem ſie unſchlüſſig war, wie ſie eine Unterredung, die bereits zu lange gedauert, zu Ende bringen ſollte, erſchien Dalton ſelbſt.

Wollen dieſe Herren von mir Etwas? ſagte er zornig, während er allen Bemühungen Andy's, ihn zu⸗&. rückzuhalten, aus allen Kräften widerſtand.

O, mein lieber Herr Dalton, rief Jekyl mit vie⸗ ler Waͤrme,es macht mir ſo viel Freude, Sie wieder ganz hergeſtellt zu ſehen! Hier find wir Rittmeiſter Onslow, Herr Dalton und wollen eine kleine Excur⸗ ſion das Murgthal hinab machen, den Schnepfen nach; und ich habe mich der Hoffnung hingegeben, daß Sie mitkommen werden.

Die bloße Anſpielung auf eine Aufmerkſamkeit, ſchon jeder Gedanke, der an eine Hoͤflichkeit gränzte, ſchlug im Weſen des alten Dalton eine Saite an, die alle ſeine Sympathien erregte. Es war ja zu gleicher Zeit eine Anerkennung ſeiner eigenen Perſon und ſeiner Ahnen, für 6 ganze Generationen, die ins Grab geſunken; es war ja eine Rehabilitation aller Daltons von Mount Dalton für ganze Jahrhunderte, die verſtrichen; und indem er Jedem eine Hand hinhielt und ſie bat, hereinzutreten, fühlte er ſich wieder halb zu Hauſe, machte die Honneurs ſeines*