Teil eines Werkes 
Bändchen 1-3 (1850)
Entstehung
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170 Notiz nehmend, abermals in ſeine Unterſuchungen vertieft;

allein der Gegenſtand derſelben muß für ein anderes Ka⸗ pitel aufbehalten bleiben.

Vierzehntes Kapitel. Eine in Verlegenheit ſetzende Frage.

Wie ſelten iſt es, daß Jemand einen Brief anſieht, den er vor etwa zwanzig Jahren geſchrieben, und denſelben mit einiger Zufriedenheit liest. Wie angenehm auch der Gegenſtand, wie voller Intereſſe derſelbe auch zu der Zeit geweſen ſein mag, die Jahre haben ſo gewaltige Ver⸗ änderungen in den Umſtänden herbeigeführt, haben ſeine Verhältniſſe zu der Welt ſo gewaltig verändert, haben hier Illuſionen zerſtreut, dort neue Ausſichten eröffnet daß es wohl möglich iſt, wenn er Nichts als Erſtaunen für das, was einſt ſeine Anſichten waren, empfindet, und wenn ihn ein ſeltſames Gefühl des Zweifels beſchleicht, ob er denn je auch ſich ſo habe ausdrücken können.

Wir haben in unſerem letzten Kapitel Herrn Dalion im vollen Genuſſe dieſes ſo ſeltenen Vergnügens verlaſſen, und, während er ſein Schreiben las und wieder las, zeigte jeder Zug ſeines Geſichtes die Freude, die es ihm ge⸗

währte.

hre Reine eigene Hand, ganz gewiß! Ich wollte, ich hätte nie die Feder in einer ſchlechteren Sache ergriffen! Iſt es nicht ſonderbar, murmelte er, wie das Herz eines Manns ſeine Finger überlebt? Ich köͤnnte jetzt nicht ſo gut ſchreiben, wie damals, aber ich kann noch ganz ſo fühlen. Da ſtehen gerade die Worte, die ich ſagte.

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