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ten, ein Ton der Herzlichkeit,— ein Geiſt des Wohl⸗ wollens, der ſeine Einfalt bisweilen faſt als Weisheit er⸗ ſcheinen ließ. Er hatte die Daltons als ſeine Mieths⸗ leute kennen gelernt, und bald bemerkt, daß ſie nicht wie jene reichen Engländer ſeien, von denen ſeine Landsleute ſo reichlichen Gewinn ziehen. Er ſah ſie in einer Jahres⸗ zeit ankommen, wo alle Andern ſich davon machen und entdeckte in allen ihren Bemühungen, zu ſparen, nicht allein, daß ſie arm, ſondern, was noch trauriger, daß ſie zu jenen Leuten gehörten, die ſich nie an die Entbehrun⸗ gen, welche der Mangel an Vermögen auferlegt, gewöh⸗ nen zu können ſcheinen; denn während Einige ſich ge⸗ duldig in ihr niedriges Loos fügen, iſt bei Andern das Leben ein langer und harter Kampf, in dem Geſundheit, Hoffnung und Gemüthsruhe vergeblich geopfert werden. Daß die Daltons gegenüber von Andern, deren Loos ein gleiches, eine gewiſſe Zurückhaltung beobachteten, und ſich von denſelben entfernt hielten, ging in der That über den Verſtand des armen Hans— vielleicht mißſtel es ihm auch— denn er dachte, es koͤnne Stolz ſein; aber dann entfernte die Art, wie ſie ihn behandelten, dieſen ſeinen Verdacht wieder, denn ſie nahmen ihn nicht allein immer herzlich, ſondern ſogar mit jedem Zeichen wirklicher Liebe auf, und wie durfte er Solches erwarten? Auch waren dieß nicht die einzigen Züge, die ihn bezauberten; denn trotz der rauhen Schale beſaß er als Kern ein Herz, ſo weich, ſo warm und ſo voll edler Gefühle, als nur je eines in einer weiteren Bruſt ſchlug. Die zwei Schwe⸗ ſtern waren in Hans' Augen gleich ſchön; jede beſaß etwas Grazidſes oder Bezauberndes, was er noch nie zuvor ge⸗ troffen; auch konnte er nie mit ſich darüber einig werden, ob ihm der Witz Käthchen's oder die Sanftmuth Helenens mehr gefalle.
Wäre noch etwas Weiteres noͤthig geweſen, um das Maaß ſeiner Bewunderung voll zu machen, ſo hätte ihre Gewandtheit im Schnitzen der Holzſiguren, die er ver⸗


