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ſo verbrachte er ſeine Zeit bis zu dem Tage ſeines To⸗ des. Weinen Sie nicht, Mylady, er war ein hartherzi⸗ ger alter Mann, und Augen gleich den Ihrigen ſollten keine Thränen um ihn vergießen; wenn Sie Jemand bemitleiden wollen, ſo haben Sie Mitleid mit der Armen, die heimat⸗ und freundlos iſt.“
„Und die„Lodge,““ ſagte der Fremde—„iſt nicht dieß der Name, den ſie dem hübſchen Hauſe neben dem See geben?“
„Es iſt jetzt kein hübſches Haus mehr,“ erwiederte die Alte lachend,„es iſt eine Ruine gleich den Uebrigen.“
„Wie kommt das?— wird ſie vom Engländer nie beſucht?“
„Warum ſollte er ſie beſuchen? Sie liegt ja ſeit dem Tode des ſchwarzherzigen Schurken Hamsworth im Prozeß. Niemand weiß, wem ſie gehoͤrt, und es heißt, es werde nie ausfindig gemacht werden; aber,“ fügte ſie hinzu, indem ſie ſich erhob, ihren Mantel um ſich warf und ſich anſchickte, weiter zu gehen—„es ruht weder Glück noch Segen auf dem Orte. Gott der Allmächtige machte ihn ſchön und lieblich anzuſchauen, aber die Menſchen und die Gottloſigkeit der Menſchen brachten einen Fluch über ihn.“
Der Mann zog ſeine Börſe hervor, aber während er mit Hülfe der einzigen ihm noch übrig gebliebenen Hand einige Geldſtücke herausnehmen wollte, kehrte ſie ſs plötzlich um, ſtarrte ihm feſt ins Geſicht und agte:—
„Behalten Sie Ihr Geld— mit Geld iſt mir jetzt nicht gedient— wer ſelbſt arm iſt, wird mich nie in Mangel ſehen.“
„Haltet einen Augenblick,“ ſagte der Fremde,„ich habe eine Forderung an Euch.“
„Die haben Sie nicht,“ erwiederte das Weib in ſtrengem Tone—„ich kenne Sie wohl, Mark O'Do⸗ noghue— ja, und auch Ihre Frau, Miß Kate; aber nicht durch eine Borſe voll Gold werden Sie es gut


