Teil eines Werkes 
6. bis 10. Stück (1846)
Entstehung
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Das Zögern und Zweifeln, das noch vor einem

Augenblick vorgeherrſcht hatte, war jetzt plötzlich in Ver⸗ trauen und Entſchloſſenheit umgewandelt; acht Männer eilten an den Strand, um das Boot los zu machen und zu dem Wagſtück auszurüſten.

Wenn wir jetzt nur einen Blitz ſehen oder einen

Schuß hören könnten, um zu wiſſen, welches Weges wir ſteuern ſollten, ſagte Tom, der mit ſeinen ſee⸗ wärts gerichteten Augen am Ufer ſtand.

Dort dort geht einer los! rief Mark, als eine rothe Flamme emporſchoß und eine Sekunde lang über dem dunkeln Waſſer glitzerte.

Das iſt die Fregatte, ſie liegt noch an ihren Ankern.

Ich wußte, ſie würden uns nicht verlaſſen, ihr Jungen! rief Mark mit wildem Enthuſiasmus, denn die Hoffnung ſtieg in ihm mit jedem Augenblick der Gefahr.

Jetzt alſo herbei und vorwärts, rief Tom, in⸗ dem er dem pfeifenden Sturm entgegen ſteuerte; das Fahrzeug, gleich als ob Leben in ihm wohnte, ſprang über die Wellen und ſpaltete ſeinen Weg durch die brau⸗ ſende Brandung, während die kühnen Fiſcher jede Nerve anſtrengten und aus allen Kräften arbeiteten. Mark kniete im Vordertheil, ſtrengte ſeine Augen an, um irgend ein Signal zu entdenken, und ſchien ganz außer ſich im Ungeſtüm ſeiner Freude.

Lufwärts hier kommt eine große Woge prächtig ihr Jungen wie es über die See ſteuert hier kommt noch eine; aber dießmal kam die Warnung zu ſpät, denn die Woge ſtürzte über das Boot herein und fiel in Strömen über die Mannſchaft. Mit ver⸗ doppelter Kraftanſtrengung ſchafften die ſtarken Burſche und von neuem eilte das Boot in ſeiner Richtung wei⸗ ter, während Mark ſie mit einem den Sturm über⸗ tönenden Geſchrei ermunterte, und mit tiefer kräftiger Stimme die kunſtloſen Verſe eines Liedes ſang

Der Fiſcher liebt den gekräͤufelten Stromn, Das mondbeſchienene Meer