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„Sie ſind gefangen, Sir,“ rief der Sergeant, indem er mit furchtloſen Schritten auf ihn zuging.
„Noch einen Schritt näher, und ich jage Ihnen eine Kugel durch den Leib,“ erwiederte Mark;„meine Leiche koͤnnt Ihr als Beute haben, aber ſo lange ich lebe, werdet Ihr keine Hand an mich legen.“
„Nur nicht gefeuert, nur nicht gefeuert!“ rief eine Stimme, und gleich darauf ſprengte der Ofſizier heran, ſprang aus dem Sattel und befahl der Mannſchaft, zu⸗ rückzuweichen. Mit Blicken des Erſtaunens und ſogar des Aergers zogen ſich die Dragoner zurück, während der Kapitän den Säbel in die Scheide ſteckte und auf Mark zuging.
„Geprieſen ſey der Himmel, Mr. O⸗Donoghue, daß Sie nicht auf meine Leute gefeuert haben.“
„Bin ich Ihr Gefangener, Kapitän Travers?“ fragte Mark, indem er ſeine Waffe wieder einſteckte.
„Nein, weit entfernt! Nur um Ihnen zu dienen, habe ich das Kommando dieſer Abtheilung übernommen. Ich kannte den Anſchlag, von dem Sie bedroht waren; Hamsworth——“
„Der iſt ausbezahlt,“ verſetzte Mark, der Kerrys Geſchichte noch immer nicht glauben konnte.
„Er iſt doch nicht todt?— das werdeu Sie doch nicht ſagen wollen?“ 4
„Doch, Sir; aber er iſt nicht ſo umgekommen, wie Sie zu vermuthen ſcheinen.“
„Gleichviel!“ rief Travers in wilder Verzweiflung, denn tauſend ſchreckliche Beſorgniſſe drängten ſich in ſeiner Seele.„Sie müſſen auf der Stelle fliehen; dieſer Umſtand wird gefährlicher für Sie ſeyn, als ſelbſt die Anklage auf Hochverrath. War ein Zeuge bei ſeinem Tod zugegen?“
„Nein,“ erwiederte Mark, denn er erinnerte ſich, daß Kate während des Kampfes, den er für tödtlich hielt, noch in Ohnmacht gelegen war.
„Sie müſſen auf der Stelle fliehen,“ wiederholte


