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„Oeffnet die Thüre und geht zum Teufel!“ rief Hamsworth, der abgeſtiegen war und ſich jetzt bemühte, mit dem Fuße die ſtarke Thüre einzuſtoßen.
„Um dieſe Dielen einzuſtoßen, braucht es einen beſſern Mann, als Ihr ſeyd,“ ſagte Mary, die, obgleich ſie die Stimme erkannt hatte, ſich dennoch ſtellte, als ob ſie den Sprecher nicht kenne. Und ſie hatte Recht, die Thüre war einſt ein Theil von dem Steuerruder eines Indienfahrers geweſen und beſtand aus ſtarker Eiche mit Eiſen beſchlagen.—
„Ein Licht an das Dach! Ziehen Sie Ihre Piſtole, Wylie, und zünden Sie's an““ rief Hamsworth mit wilder Stimme; denn jeder Widerſtand in dieſem Augen⸗ blick erregte die ganze Bosheit ſeiner Natur.
„O, ſind Sie es, Kapitän?“ rief Mary mit einer Stimme erheuchelten Reſpektes; der. Herr verzeihe mir, daß ich Sie draußen in der Kälte gelaſſen habe!“ Mit
dieſen Worten öffnete ſie die Thüre und begrüßte ihren Gaſt mit manchem tiefen Knicks.
Hamsworth ſtieß ſie rauh zur Seite, murmelte einen Fluch und trat, von den andern gefolgt, in die Hütte.
„Warum wurde das Licht ausgemacht,“ fragte er, „als Ihr uns an die Thüre klopfen hörtet?“
„Ich habe das Klopfen nicht gehört,“ verſetzte Mary.„Ich war dort in dem kleinen Zimmer und wollte gerade zu Bette gehen. Die Heiligen ſeyen mir gnädig! — Seit die Soldaten hier waren, iſt mir vor dem Klopfen das Gehör vergangen— ſo haben ſie vom Morgen bis in die Nacht hinein gelärmt und getobt! — Und jetzt, da ſie fort ſind— Dank Ew. Ehren, die ſie ſeit zwei Tagen nach der„Lodge“ beordert hat— meine ich immer, ſie ſeyen noch hier.“
„Bringt uns etwas Wein,“ ſagte Hamsworth,„und zwar vom Beſten in Euerm Hauſe. Heute Nacht braucht Ihr auf den Zapfen nicht ſehr Acht zu geben, denn es iſt das letzte Mal, daß Ihr unter dieſem Dache ein⸗
ſchenken werdet. Nun;— ſeht nur nicht ſo erſtaunt


