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„Und ſoll ich euch hier der Wuth dieſes Schurken und ſeiner Bluthunde preisgeben.“
„Nein, nein; wir ſind hier ſicher; er wird es nicht wagen ſeine Rache an uns auszulaſſen; aber Sie ſind ſein größter Feind.“
„Sie hat vollkommen Recht,“ rief Kerry haſtig. „Ich hörte, wie Hamsworth zum Sam Wylie ſagte, der Kapitän Travers ſei mit ſeinem Regiment in Mac⸗ room und komme hierher um das Schloß zu bewachen; aber es ſei Zeit genug, um Sie vor ſeiner Ankunft wegzu⸗ nehmen, und überdies ſtehe ein Baum da, um Sie dar⸗ an zu hängen.“
„Ich laſſe Sie alſo in ſicherer Hut,“ ſprach Mark in ſarkaſtiſchem Tone;„nur noch ein Wort zum Abſchied von meinem Vater und dann gehe ich.“
Es dauerte etliche Augenblicke, bevor der alte O'Do⸗ noghue aus der tiefen von Schmerz und Angſt erzeugten Betäubung ſich erholen und ſeinen Sohn Mark erkennen konnte, der ſich über ſeinen Stuhl lehnte; darauf be⸗ fühlte er ſeine Hände und betaſtete ſeine Arme, gleich als wollte er ſich überzeugen, daß es nicht etwa ein vor⸗ übergehender Traum ſl⸗ der ihn quäle,
„Die Verfolgung iſt zu heftig,“ ſagte Mark nach einigen Verſuchen, ihm begreiflich zu machen, was ei⸗ gentlich vorgehe, und ich muß mich entfernen. Hams⸗ worth hat eine ſtarke Mannſchaft im Thale; aber fürchte nichts, er kann euch nicht beläſtigen, und außerdem iſt ihm nur kurze Zeit gegönnt.“
„Und willſt Du mich verlaſſen, Mark; willſt Du jetzt von mir gehen? fragte der alte Mann, der in der der Selbſtſucht des Alters alles außer ſein eigenes Ich vergaß.
„Nein, wenn Du wünſcheſt, daß ich bleibe;z wenn Du meinſt es ſei mehr Ehre dabei, wenn ich unter Dei⸗ nem eigenen Dache zum Gefangenen gemacht werde, ſo iſt es mir auch recht.“ 3
„O, mein Oheim,“ rief Kate vorſtürzend;„halten
Lever, O'Donoghue. II. 20


