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er inſtinktmäßig bei ihm einen Leitfaden in ſeiner Ver⸗ wirrung. Er ſah aus, wie ein wahres Ideal von be⸗ trunkenem Blödſinn.
„Ich befürchte, wir haben kein Recht, die Erklärung zu verlangen,“ flüſterte Talbot Sir Archy ins Ohr. „Wir ſollten zufrieden ſeyn, daß er uns den Reim ge⸗ geben, wenn er auch den Sinn vergeſſen hat.“,
„Ich glaube, Sie haben Recht, Sir,“ erwiederte M'Nab;„aber ich vermuthe, wir haben den Dichter eben ſo wenig vor uns, als den Ausleger!“
Mark, der dem Sinn von Talbots Rede langſam gefolgt war, hatte gerade in dieſem Augenblick den Ge⸗ genſtand ihres Geſpräches eingeholt, und brach nun in ein ſchallendes Gelächter aus, das, was auch die andern davon denken mochten, wenigſtens Talbot aus aller Ver⸗ legenheit befreite: Er ſah, daß Mark, wenn auch etwas ſpät, ſeine Warnung verſtanden hatte und fühlte ſich ſo⸗ gleich aller Beſorgniß wegen ſeiner Unklugheit enthoben.
Sir Archy jedoch war weit entfernt, ſich befriedigt zu fühlen. Was er gehört hatte, ſo kurz und abgebro⸗ chen es auch war, diente nur dazu, ſeinen Argwohn zu erregen, ſo daß er den Gaſt als eine wenigſtens ſehr zweideutige Perſon betrachtete. Ein zu ſchlauer Diplo⸗ mat, als daß er ſeine Nachforſchungen weiter fortgeſetzt hätte, lenkte er geſchickt die Unterhaltung auf gleichgül⸗ tigere Gegenſtände, wobei er ſich vorbehielt, Talbots Manier genau zu beobachten und den Grad ſeiner Be⸗ kanntſchaft mit Mark O'Donoghue ſorgfältig zu erfor⸗ ſchen. In welche Schule auch Talbot gegangen ſeyn mochte, ſo war ſeine Geſchicklichkeit dem alten Sir Archy mehr als gewachſen. Nicht nur entdeckte er ſogleich die Politik des alten Mannes, ſondern es gelang ihm auch, dieſelbe ſeinen eigenen Zwecken dienſtbar zu machen, in⸗ dem ſie ihm Gelegenheit darbot, den Einfluß zu wuͤrdi⸗ gen, den er auf ſeinen Neffen üben konnte, und zu be⸗ urtheilen, in wie weit im Nothfall Mark mehr von ihm, als von irgend einem Mitglied ſeiner Familie ſich leiten


