Teil eines Werkes 
6. bis 10. Stück (1846)
Entstehung
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nach ſeiner Brille umſah, um ſie mit in ſein Schlaf⸗ zimmer zu nehmen..

„Bei Gott, Sie haben es errathen,“ ſagte Kerry, der, nachdem er die Geſellſchaft durch ein tleines Fen⸗ ſter neben der Thüre gemuſtert, ſich jetzt kluger Weiſe erſt Raths erholte, ob er ſie einlaſſen ſollte.„Es ſind wenigſtens acht bis neun, und es ſcheint nicht, daß ſie nüchtern ſind.“

„Warum öffneſt Du die Thüre nicht?— Soll man Dir die Knochen zerſchmeißen?“ rief der alte O'Donoghue in barſchem Tone.

„Ich würde ſie gehen laſſen, woher ſie gekommen ſind,“ ſagte der weiſe Sir Archy;„wenn ich nach ihren Worten ein Urtheil wagen darf, ſo ſind ſie nicht im ge⸗ eigneten Zuſtand, ein achtbares Haus zu beſuchen. Höre doch, höre doch!“

Jetzt hörte man von außen ein furchtbares Ge⸗ ſchrei.

1„Was ſteht der Schurke da und gafft?“ rief O'⸗Do⸗ noghue, die Zähne knirſchend.„Auf der Slelle öffne die Thüre.“

Aber kaum waren dieſe Worte geſprochen, als ein entſetzlicher Krach durch das ganze Gebäude erdröhnte, gefolgt von einem dumpfen Geräuſch, wie wenn ein ſchwerer Gegenſtand gefallen wäre.

„Beim Teufel, er hat das Fenſter eingebrochen,“ rief Kerry in einem Tone ungeheuchelten Schreckens; und ohne eine Sekunde zu warten, ſtürzte er aus dem Zimmer, um ſich vor Mark's Ingrimm in irgend einem Winkel zu verbergen.

Bald darauf hörte man das Klirren der maſſiven Kette, die ſchwer an die eichene Thür anſchlug; raſch wurde ein Riegel nach dem andern zurückgeſtoßen, und unter dem Geſchrei—„folgt mir— hieher!“ riß Mark die Thure weit auf und trat in den Thurm. Ein ober⸗ flächlicher Blick reichte hin, um ſich zu überzeugen, daß

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