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war, ſo war er doch lang genug für ſie, um ihren Plan zu entwerfen und ſogar um ſich auf die Worte vorzu⸗ bereiten, die ſie dabei anwenden wollte.
„Ich darf ihm nicht ſagen, daß ich mich um Mark's
willen erkundige; er muß meinen, es ſei ein allgemeiner Wunſch, irgend einen hitzigen oder mißleiteten Enthu⸗
ſiaſten vom Verderben zu retten. Aber da kommt;“ und im gleichen Augenblick näherte ſich die Geſtalt eines Mannes, der ſein Pferd am Zügel führte. Der dunkle Schatten des Schloſſes fiel über die Straße und diente dazu, die Geſtalt unkenntlich zu machen. Kate wartete nicht ab, bis er näher kam, ſondern ſchritt haſtig auf ihn zu und rief—
„Kapitän Travers, ich habe Sie um eine Gefällig⸗ keit zu bitten— eine Gefälligkeit, die mein Hieher⸗ kommen——“ 3
„Sprechen Sie nicht weiter, Kate, damit ich nicht höre, was nicht für meine Ohren beſtimmt war,“ ſprach eine dumpfe, tiefe Stimme.
„Mark— Vetter Mark, ſind Sie es?“ rief ſie halb erfreut, halb beſchämt.
„Ja,“ erwiederte er in noch tieferm Tone;„ich be⸗ daure, daß Sie ſich in mir getäuſcht haben— ich bin's.“
„Oh, Mark, verſtehen Sie mich nicht falſch— thun Sie mir nicht Unrecht,“ ſagte ſie, indem ſie ihre Hand zärtlich auf ſeinen Arm legte.„Ich habe mich ſo ſehr darnach geſehnt— Sie zu ſehen, Sie zu ſprechen, be⸗ vor wir gehen.“
„Mich zu ſehen— mich zu ſprechen?“ fragte er⸗ indem er zurücktrat und das Mondlicht auf ſeine Züge fallen ließ, die jetzt blaß waren, wie der Tod;„nicht ich war es, den Sie hier erwartet haben.“
„Nein, Mark, aber um Ihretwillen bin ich gekom⸗ men; mein Wunſch war, Ihnen zu dienen— vielleicht Sie zu retten. Ich kenne Ihr Geheimniß, Mark, aber bei mir iſt es ſicher.“
„Und ich kenne das Ihrige, junge Lady,“ erwiederte


