Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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295⁵ war, und gehört hatte, daß ihr einiges Vermögen zufal⸗ len würde, ſo hatte ſie doch nicht die entfernteſte Idee davon, wie hoch es ſich belief, noch auch, daß es ihr ſo bald zur Verfügung ſtehen würde.

Ich ſehe, Oheim ich verſtehe alles, was Du ſagen willſt, ſprach ſie haſtig;ich bin volljährig und im Beſitz von zehntauſend Pfund. 8

Der entſchloſſene Ton, worin ſie ſprach, ſetzte O'Do⸗ noghue faſt in Schrecken, er zweifelte an der Klugheit ſeiner Mittheilung, und zögerte faſt, ihr die beſtimmte

Antwort zu gebenJa, mein Kind, es iſt ein Erb⸗

zins ein

Was kümmert mich der Name, Sir; v iſt es wirk⸗ lich ſo viel werth?

Ohne Zweifel, ja.

Nun ſo nimm es, theuerſter Oheim, ſagte ſte, indem ſie ihn umhalste,nimm es, und gebrauche es, ſo daß es Dir einige Gemächlichkeit, wenigſtens einige Erheiterung verſchaffen und Deinem Haus ein fröhlicheres Ausſehen geben kann. Was brauchſt Du Dich um Deine Söhne zu kümmern Mark und Herbert ſind nicht von der Art, daß Du ein Mißlingen zu fürchten brauchſt, welchen Pfad ſie auch einſchlagen mögen; und was mich betrifft, ſo wird das Sacré Coeur, wenn Du meiner müde wirſt, mich gerne wieder zurücknehmen; in der That, ſie wiſſen, daß ihr Werk, mich zu bekehren, noch keineswegs vollendet iſt, fügte ſie lächelnd hinzu,und die lieben Nonnen n urde es freuen, wenn fie ihre Auf⸗ gabe fertig bringen könnten.

Kate, mein Kind, Liebling meiner Seele, rief der alte Mann ſie an ſein Herz drückend,dieß darf nicht, dieß kann nicht ſein. 4

So muß es, und ſo ſoll es ſeyn, Oheim, ſprach ſte entſchloſſen.Wenn der Wille meines theuern Va⸗ ters keine Null ſeyn ſoll, ſo habe ich Gewalt über mein Vermögen.