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ein bedeutender Stein vom Herzen, als er zu dem ſchma⸗ len Fenſter neben der Thüre hinauslugte und das Flat⸗ tern eines Damengewandes erblickte, und ſein Herz dehnte ſich vor Dankgefühl aus, als er das Thor aufſchloß, um ſie hereinzulaſſen.
Nachdem er den Gäſten mitgetheilt hatte, daß die Familie zu Hauſe ſey, ging er ihnen nach dem Geſell⸗ ſchaftszimmer voran, mit einem Schritt, deſſen Geräuſch glücklicherweiſe das Kichern übertönte, deſſen man ſich bei ſeinem Anblick nicht enthalten konnte. Um die Ver⸗ legenheit zu verhüten, die aus der toͤlpigen Ankündigung Kerry's, der unterwegs die Namen„Sir Marmaduke, Sir Marmaduke Travers,“ um ſie ſeinem Gedächtniß einzuprägen, beſtändig wiederholt hatte, nothwendiger⸗ weiſe entſtehen mußte, trat der alte Herr, nachdem die Thüre geöffnet war, ein, nannte ſeinen Namen und ſtellte ſeine Tochter und ſeinen Sohn vor. Der alte O'Donoghue, der in ſeinem Stuhle ſaß, ſtand halb auf, denn er war wieder einmal von der Gicht geplagt, weßhalb er ſich nicht ohne große Schwierigkeit rühren konnte, und bewillkommte ſeine Gäſte mit einem Blick und einer Stimme, die den Gentleman verriethen.
Herberts Augen ſtrahlten vor Entzücken, als er die Geſellſchaft betrachtete; Sir Archibald verbeugte ſich mit einer altmodiſchen Grazie, die dem Hofmann eines ver⸗ gangenen Jahrhunderts geziemt hätte, und wies Jedem mit dem gehöͤrigen Ceremoniel einen Stuhl an. Kate O'Donoghue war nicht im Zimmer, auch Mark nicht — der Letztere war wirklich ſeit geſtern nicht nach dem Schloſſe zurückgekehrt.
Nachdem die gewöhnlichen Begrüßungen vorüber waren und Sir Marmaduke in wohlgewählten Worten die Dankbarkeit ausgedrückt hatte, deren er ſich ſchon längſt gerne entledigt hätte, nahm die Unterhaltung einen leichten, angenehmen Ton an. Sir Marmaduke, der neben O'Donoghue ſaß, hatte mit ihm ein Geſpräch über den Zuſtand des Landes und Volkes angeknüpft—
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