Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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266 räther unter uns ſind, die ſich gegen uns kehren könnten, ſo lange uns der Sieg nicht gewiß iſt; aber wenn ſie ſehen, daß wir ſowohl die Macht als auch die gute Sache fur uns haben, ſo werden ſie es beſtimmt mit der Par⸗ tei halten, welche die beſſern Ausſichten hat..“. „Darum kümmere ich mich nicht,“ ſagte Mark. „Solche Bundesgenoſſen brauche ich nicht. Ich ſage nur, wenn wir unſere Freiheit verdienen, ſo ſollten wir ſtark genug ſein, ſie zu erkämpfen.“

„Es gibt noch Manche, die gerade ſo denken wie Sie,“ verſetzte Lanty ruhig.„Ich hörte dieſelben Worte, die Sie ſo eben vorgebracht haben, letzte Woche aus dem Munde eines Abgeordneten. Aber ich ſehe nicht ein, was es ſchaden kann, von einem Freunde ſich helfen zu laſſen, wenn die Wahrſcheinlichkeit gegen uns iſt.“

„Ich aber ſehe es ein und erblicke darin einen gro⸗ ßen Nachtheil. Um welchen Preis wird uns die Hülfe zu Theil?— Sagen Sie mir das.“

„Oh, hierüber können Sie ganz ruhig ſein. Die Franzoſen haſſen die Engländer. Mögen Sie nun uns lieben oder nicht.“ 4

„Und warum ſollten ſie uns nicht lieben,“ fragte Mary, halb ärgerlich über eine ſolche Annahme,„ſind wir nicht alle Katholiken? Gehören wir nicht beide der alten Kirche an? Und haben wir nicht geſchworen die Ketzer zu vernichten, wo wir ſie auch finden? Ja, und wir wollen es auch!“

„Ich bin mit euch, was auch daraus entſtehen mag,“ ſagte Mark nach einigem Nachdenken,„ich bin mit euch und wenn die Uebrigen eben ſo wenig zu ver⸗ lieren haben, ſo glaubet mir, ſie werden nicht die an⸗ genehmſten Gegner ſein.“ 4

Voll Freude über dieſes kühne Gelübde, das dem von ihnen gewünſchten Erfolg die Krone auſſetzte, führten ſie Mark in die Hütte zurück und tranken auf das Wohl des„ächten O'Donoghue.“