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Verwalters genannt wurde. Urſprünglich ein Jagdhäus⸗ chen, war ſie von Kapitän Hamsworth erweitert, ver⸗ ziert und in eine Hütte von ſeltener Schönheit im Aeu⸗ ßern, und von nicht geringer Behaglichkeit im Innern verwandelt worden. Sie lag in einem Einſchnitt des Thales Keimaneigh, am Geſtade eines kleinen Gebirgs⸗ Sees, deſſen Oberfläche mit waldigen Inſeln betupft war. Hinter der Hütte, unter dem Schutz der Bucht, wuchſen die einheimiſchen Eichen zu gewaltiger Höhe empor und ſtachen durch das vom Wind durchſäuſelte reiche Laubwerk gegen die dunklen Wände des gegenüber⸗ ſtehenden, rauhen, kahlen, unwandelbaren Felſens ab.
In der Ueppigkeit dieſes milden Climas erreichten Geſträuche die Höhe von Bäumen; und Blumen, die anderswo ſo ſelten waren, daß ſie die ſorgfältigſte Pflege erforderten, wuchſen hier ungepflegt und unbeſorgt. Selbſt das Gras hatte ein weicheres, dem Auge angenehmeres Dunkelgrün, als an andern Orten. Es ſchien, als ob die Natur uüber dieſe einſame Stelle, den einzigen glän⸗ zenden Edelſtein im düſtern Schatten des Winters, zur Entſchädigung für die öde Umgegend ihre ſchönſten Ga⸗ ben ausſchütten wollte.
Ungefähr eine halbe Stunde weiter unten im Thale auf einer hohen Felszinne, unmittelbar über der Straße, ſtand das einſt ſtolze Schloß der O'Donoghues. Noch waren zwei viereckige, maſſive Thürme übrig als Denk⸗ mäler ſeiner alten Stärke und noch ließen ſich die Rui⸗ nen von verſchiedenen Außenwerken und Baſteien erken⸗ nen, die ſich nach allen Seiten in beträchtlicher Entfer⸗ nung ausdehnten. Zwiſchen den viereckigen Thürmen erſtreckte ſich auf dem Raume, wo urſprünglich ein Zwiſchenwall ſtand, ein langes niedriges Gebäude, deſſen hohes Giebeldach und ſchmale Fenſter ein Alter von wenig mehr als hundert Jahren andeuteten. Es war ein ſeltſamer, unförmlicher Bau, wo Feſtung und Päch⸗ terhaus an einander gekittet ſchienen— das Ganze
kein übles Abbild ſeiner ehemaligen und jetzigen Cigen⸗
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