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In einer an den Granitfels des Thales ſtoßenden, mit niedrigem Dach verſehenen Hütte, auf deren faſt verwiſchtem Schilde St. Fiabar einen nicht ſehr an⸗ ſprechenden Heiden bekehrte, hielt Mary M⸗Kelly„Wirth⸗ ſchaft für Menſchen und Thiere.“
Ein zufällig vorübergehender Reiſender, der auf dieſes beſcheidene Gebäude einen flüchtigen Blick warf, mochte meinen, eine Herberge in ſolch einem traurigen, un⸗ beſuchten Thale müſſe eine ſehr uneinträgliche Spekulation
einmal anhalten. Das Gerücht jedoch ſprach anders; im Lande herrſchte die Ueberzeugung,„Mary's“— wie es kurz genannt wurde— habe mehr Einkehr, als man⸗ cher verſprechendere und anmaßendere Gaſthof. Wirklich hielt man es allgemein für den Zufluchtsort aller Schmugg⸗ ler der Küſte und für den Markt, wo die Krämer des
Küche der Hütte, oder vielmehr in den Raum, der dem doppelten Zweck des Kochens und Eſſens diente— in das allgemeine Wirthszimmer, wo um ein flammendes Feuer von ſchwarzem Torf eine Geſellſchaft von drei Perſonen ſich befand.
An der einen Seite ſaß die wohlbeleibte, ſtattliche Mary ſelbſt, eine Frau von etwa vßl und berfe nliche ren, mit jenem Ausdruck rauhen, raſchen Temperamentes,


