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ſchnürten. Aber ſo verbittert war meine Stimmung, daß ich ihr dieſes Benehmen als Koketterie auslegte und durchaus von der Ueberzeugung ausging, jede kleine Aufmunterung, die ſie jemals meinen Huldigun⸗-⸗ gen habe zu Theil werden laſſen, ſei blos darauf ge⸗ münzt geweſen, durch Hinzufügung eines neuen Namens dſde Liſte ihrer Eroberungen, ihre Citelkeit zu itzeln..
Je mächtiger ſich dieſes Gefühl in mir regte, deſto ſchneidender wurde vermuthlich mein Benehmen gegen ſie, denn das Ende vom Liede war, daß wir zuletzt gar nicht mehr mit einander ſprachen, und als wir das Schloß verließen, begleitete ich fie ſchweigend an den Wagen und wünſchte ihr aus kalter Ferne gute Nacht, ohne auch nur einen Schritt zu thun, um zum Abſchied ihre Hand zu berühren, und doch hatte ich dieſen Ab⸗ ſchied zu unſerem letzten beſtimmt.
Den größten Theil dieſer Nacht brachte ich damit zu, daß ich Briefe ſchrieb. Der eine war an Jane ſelbſt: ich geſtand ihr darin meine Liebe, bekannte, daß ſelbſt die Rauhheit meines letzten Benehmens eine Frucht der⸗ ſelben ſei, und verſicherte ſie ſchließlich, daß ich, da es mir nicht gelungen, ſie zur Erwiederung meiner Lei⸗ denſchaft zu vermögen, beſchloſſen habe, ihr nie mehr in den Weg zu kommen. Auch an meinen Oheim ver⸗ faßte ich ein kurzes Billet, worin ich ihm für Alles, was er früher zu meinen Gunſten gethan, dankte, aber für die Zukunft jede Unterſtützung von ihm kalt ablehnte, indem ich mir vorgenommen hatte, mein Glück fortan nur noch auf meine eigenen Anſtrengungen zu gründen. An Lord Callonby ſchrieb ich ausführlicher: ich hielt ihm die ganze Geſchichte unſerer Bekanntſchaft vor und be⸗ ſchuldigte ihn, daß er mich zu Erwartungen ermuthigt habe, die, da er nie damit Ernſt zu machen beabſich⸗ tigt, mich nothwendig haben in's Verderben ſtürzen müſſen. Ich ſagte noch mehr, noch weit mehr und würde mir das Geſtändniß deſſen, was ich ſagte, ſehr


