Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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und als ich die Hand fallen ließ, da hätte ich mein Glück nicht für ein Königreich vertauſcht.

Du haſt gehört, Jane, auf was Art unſer Freund geſtern ſeinen Feldzug in München eröffnete.

O, ich hoffe, Mr. Lorrequer, es iſt dies nur Scherz. Sicherlich konnten Sie nicht

Nicht können. Was er nicht thun könnte und auszuführen im Stande wäre, das geht jedenfalls über den Kreis meiner Berechnungen, ſagte Kilkee lachend. Ihm iſt Alles möglich, eine Radachſe zu zerſtören und einem König eine Naſe zu drehen; man kann ſich leicht denken, daß ich gegen dieſe Anſpielung taub blieb, ob⸗ ſchon ſie mich wirklich erſchreckte, da ich nicht wußte, wie weit Kilkee's Mittheilungen führen konnten, oder wie weit er Luſt hatte, davon Gebrauch zu machen. Lady Jane wandte mir einen halb vorwurfsvollen Blick zu, als ob ſie meine Tollheit mißbilligte, aber in die⸗ ſem Blick beurkundete ſich ein ſolches Intereſſe an mir, daß ich ihn nicht mit dem Lächeln der ſtolzeſten Königin in der Chriſtenheit vertauſcht hätte.

Nach dem Frühſtück unternahm es Lord Callonby, bei Hof die Art zu erklären, wie ich ohne Wiſſen und Willen den neu angekommenen Miniſter vorgeſtellt habe, und da der Mißgriff mehr von ihnen als von mir ver⸗ anlaßt war, ſo wurden meine Entſchuldigungen ange⸗ nommen, und Se. Lordſchaft brachte bei ſeiner Rückkehr ins Hotel eine Einladung für mich mit, in meinem eigenen, unbeglaubigten Charakter bei Hof zu diniren. Mittlerweile hatte ich die Belagerung ſo raſch betrie⸗ ben, als es die Umſtände erlaubten, und da Lady Callonby ſich ungemein für ihre neu angekommenen

Einkäufe intereſſirte, Lady Catherine aber gutherzig

genug war, ſich ſo zu ſtellen, ſo hatte ich wirklich viele Gelegenheit, mit Lady Jane zu ſprechen.

Da ich fürchtete, ich möchte es nicht oft ſo bequem haben, ſo beſchloß ich, meine Zeit beſtmöglich zu be⸗ nützen und lenkte die Unterhaltung ſchnell auf das Ziel