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aber doch hübſch genug und vollkommen ſo in bie Au⸗ gen fallend, wie ich es wünſchen konnte.—
Der arme Kellner drückte ſein unbevingtes Lob über das Koſtüm aus und ſprach von dem bevorſtehenden Ball, als von etwas über alle Maßen Prachtvollem.
„Sehen Sie jetzt nach dem Fiaker, Anton,“ ſagte ich;„es iſt neun Uhr vorüber.“
Er ſchritt auf die Thüre zu, öffnete ſie, kehrte ſich dann wieder um und ſagte in einer Art von leiſem, vertraulichem Geflüſter, indem er mit dem Daumen ſeiner linken Hand nach der Wand des Zimmers deutete:
„Es iſt doch ſonderbar— er will nicht gehen.“
„Wen meinen Sie?“ fragte ich ohne alle Ahnung, was die Anſpielung zu bedeuten habe.
„Den Geſchäfts——
Ich machte einen Sprung gegen ihn, aber er warf die Thüre zu, und bevor ich den Gang erreichen konnte, hörte ich ihn die Eichentreppe von oben bis unten hin⸗ abpurzeln mit einem Getöſe, woraus ich ſchließen mußte, daß er wenigſtens etliche Beine gebrochen habe.
Vierunddreißigſtes Kapitel. Der Ball.
Ich wußte, daß der König ſich in eigner Perſon auf dem Ball einfinden würde, und wußte auch, daß nach deutſcher Etikette die Geſellſchaft vor Sr. Majeſtät zu erſcheinen hatte; obſchon ich daher jede Minute die Ankunft von Callonby's erwartete, ſo wagte ich es doch nicht, mich länger aufzuhalten. 8
„Sie kömmen ganz ſicher auf den Ball,“ ſagte Waller, und dieſer Ausſpruch kam mir nie aus dem
Sinn. Ich ſchwang mich alſo in den Fialer und befand


