Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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mädchen über den Haufen warf. Der Wagen ſtand bereits vor der Thüre; jetzt eine Ueberraſchung, dachte ich, indem ich mich durch das Gedränge hindurch ar⸗ beitete und die Thüre juſt in dem Augenblick erreichte, als die Tritte raſſelnd herabgeworfen wurden und ein Gentleman auszuſteigen begann, welchen zwanzig er⸗ wartungsvolle Stimmen, die nunmehr von ſeiner Iden⸗ tität in Kenntniß geſetzt waren, als den neuen Ge⸗ ſchäftsträger bewillkommten.

„Ei, ſo wollt' ich doch—

Was ich Sr. Excellenz wünſchte, dies zu wieder⸗ holen wäre weder höflich, noch ſonderlich klug; aber gewiß iſt, daß ich die Treppe mit einem ſo geringen

Grad von Wohlwollen gegen den außerordentlichen Ge⸗

ſandten hinanſtieg, als ſich nur immer mit der pflicht⸗ ſchuldigen Loyalität vertrug..

Als ich wieder in meinem Zimmer war, wünſchte ich mir Glück dazu, von jetzt an wenigſtens von un⸗ angenehmen Irrungen dieſer Art geſchützt zu ſein— der ewige Geſchäftsträger, von dem ich ſeit meiner An⸗ kunft beſtändig hören mußte, kann doch nicht zweimal kommen— er iſt jetzt da, und hoffentlich habe ich nichts mehr mit ihm zu ſchaffen.

Das Eſſen war, einigen Schmutz abgerechnet, gut, der Wein vortrefflich. Meine Lebensgeiſter ermunter⸗ ten ſich allmälig wieder, und ich ſchritt mein Zimmer auf und ab in jenenn gemiſchten Zuſtand von Hoffnung und Furcht, der inmitten ſeiner Bänglichkeit Augenblicke des Entzückens hat. Ein neues Geräuſch außen— ei⸗ niger Pöbellärm auf der Straße, horch, es kommt nä⸗ her— ich höre das Geraſſel von Rädern; ja, das find Pferde— ſie kommen näher und immer näher. Ah, jetzt hört man wieder nichts mehr— doch halt— ja ja— ſo iſt's— ſie ſind da. Der Lärm und das Ge⸗ räuſche außen nahm mit jedem Augenblicke zu; der ſchellende Trott von ſechs oder acht Pferden erſchütterte die Straße, und ich hörte das raſche, rumpelnde Ge⸗