Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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den Poſtillon ſogleich, ob Sie Mylord wären, und als dieſer, es verneinte, beſchloß er, Sie nicht aufzu⸗ nehmen.“—

„Aber warum hat er nicht einmal die Höflichkeit, dieß zu erklären?“

„Er ſpricht ſelten, und wenn er es thut, nur ein oder zwei Worte auf einmal. Er iſt von dem, was er heute ſchon durchgemacht hat, ganz müde und wird ſich ſehr früh zu Bett begeben; deßhalb habe ich Sie erſucht, da zu bleiben, denn da er niemals oben hinauf kommt, ſo will ich Ihnen eines von den Zimmern des Ge⸗ ſandten einräumen, das dieſer, ſelbſt wenn er kommt, nicht vermiſſen wird. Wenn Sie ſich alſo ruhig ver⸗ halten und keine beſondere Aufmerkſamkeit auf ſich len⸗ ken, ſo wird alles gut gehen.“

Dieſer Rath ſchien ſo vernünftig, daß ich ihn zu befolgen beſchloß, denn ich wollte mir alle Unbequem⸗ lichkeiten gefallen laſſen, wenn ich nur mit meiner ge⸗ liebten Jane unter demſelben Dache ſein konnte; und ſo viel mir der Kellner ſagte, ſchien ihre Ankunft heute Abend außer allen Zweifel geſetzt zu ſein. Um daher ſeinen Mahnungen buchſtäblich nachzukommen, ging ich auf den großen Platz, den Schneider zu ſuchen und zugleich einen Brief von Waller an den Kammer⸗ herrn abzugeben, der mir eine Karte für den Ball ver⸗ ſchaffen konnte. Monſieur Schnetz war die Höflichkeit ſelbſt, aber thatſächlich eben ſo ſtörriſch, wie mein dicker Kreuzwirth. Alle ſeine Leute waren mit einem Anzug für den engliſchen Geſchäftsträger beſchäftig, deſſen Kof⸗ fer einen falſchen Weg genommen, und der daher von Frankfurt aus einen Kurier abgeſchickt hatte, um ſich eine Uniform zu beſtellen. Dieſe Art, wie er mir nun ſchon zum zweiten Mal über den Weg kam, ärgerte mich dermaßen, daß ich ſehr befürchte, alle meine Hoch⸗ achtung vor dem Miniſterium der auswärtigen Ange⸗ legenheiten und den von demſelben angeſtellten Würde⸗ trägern würde dieſe hohen Herrn nicht vor einer guten