Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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gerlich. Ich habe höchſt dringende Gründe, hier blei⸗ ben zu wollen. Können Sie's nicht auf irgend eine

Art einrichten? Sehen Sie doch nach, Kellner.“ Hie⸗

mit ließ ich einen Napoleon in ſeine Hand gleiten und

gab ihm zu verſtehen, daß er nach beendigter Unter⸗

handlung wieder einen zu erwarten habe.

Ungefähr eine Minute nachher bemerkte ich ihn⸗ hinter dem Stuhl des Wirths, wo er meine Sache mit bedeutendem Nachdruck verfocht; aber zu meinem größ⸗ ten Aerger hörte ich den Andern auf alle ſeine Beredt⸗ ſamkeit mit einem lauten Nein antworten, welches er auf eine Art heraus ſchnauzte, die der Berathung ein ſchnelles Ende machte.

„Ich kann ihn nicht dahin bringen, Sir,“ ſagte der Kellner, als er hinter mir vorbei ging,„aber ver⸗ laſſen Sie das Haus nicht, bis ich Sie wieder ſpreche.“

„Welches verdammte Geheimniß mag dahinter ſtecken!“ dachte ich;„ſollte denn in meinem Ausſehen oder Auftreten etwas ſo Verdächtiges liegen, daß der alte Bär mit der Pelzkappe mich nicht einmal aufneh⸗ men will? Was mag dieß alles bedeuten? Eines jedoch ſteht feſt bei mir beſchloſſen— nur Gewalt kann mich entfernen.“

So bei mir ſelbſt ſprechend zündete ich meine Ci⸗

garre an, ging dann, um dem Kellner Gelegenheit zu verſchaffen, ohne Wiſſen ſeines Herrn mit mir zu ver⸗ handeln, in die Vorhalle hinaus und ſetzte mich nieder.

Wenige Minuten darauf kam er zu mir, warf lach allen Seiten verſtohlene Blicke umher und ſagte

ann—

„Der Herr Andreas iſt ein Mann, mit dem ſchwer auszukommen iſt, und wenn er einmal etwas ſagt, ſo geht er nie mehr davon ab. Er wartet jetzt ſchon ſeit zehn Tagen auf den neuen engliſchen Geſchäftsträger und hat um ſeinetwillen das halbe Hotel leer behalten; da nun Mylord Callonby die andere Hälfte gemiethet hat, ſo haben wir jetzt gar nichts zu thun; er fragte