Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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ſchöne Gefährtinnen den vortrefflichſten Begriff von mei⸗ nen Fähigkeiten in dieſer Beziehung zu haben; ich glaube aber auch, daß ich an dieſem glücklichen Abend mehr Witze losließ, mehr Epigramme zum Beſten gab und mehr ausgezeichnete Geſchichtchen auf die Bahn brachte, als jetzt hinreichen würden, um meine Schneidersrech⸗ nung zu bezahlen, wenn ich ſie noch aus dem Gedächt⸗ niſſe für Bentleys Miscellany ſammeln könnte und Cruik⸗ ſhank Illuſtrationen dazu geben wollte— ach, daß gleich dem guten Getränke, das ſie würzte, alle dieſe guten Dinge dahin find, und ich ihr drolliges Andenken in trübſeliger Stunde verzeichnen, die Glut des Trauben⸗ ſaftes mit Sodawaſſer nachäffen muß! Eines jedoch iſt gewiß— wir bildeten eine höchſt angenehme Geſell⸗ ſchaft, und wenn ein Gefühl der Düſt rkeit einen Au⸗ enblick durch meine Seele drang, ſo galt es der tau⸗ ſendfach erhärteten Thatſache, daß Abende wie dieſe in dieſer Alltagswelt ſo ſelten vorkommen, daß wir jeden ſolchen nothwendig als unſern letzten betrachten ſollten. Hätte ich mich nicht meinem Leſer bereits als ei⸗ nen flüchtigen, unbeſtändigen Geſellen erſten Grads gezeigt, ſo würde ich jetzt vielleicht Anſtand nehmen, zu bekennen, daß ich die Kürze der Zeit halb bedauerte, in welcher ich das Vorrecht genießen ſollte, als Führer und Mentor meiner beiden Freundinnen aufzutreten. Die ungeſtüme Haſt, die ich vorher nöthig gefunden hatte, um Paris unverzüglich zu erreichen, wurde jetzt durch kluge Gedanken über vieles Reiſen bei Nacht und Betrachtungen über Sonnenſtiche bei Tag gemildert; ja, ſelbſt Augenblicke, die am innigſten dem Gegen⸗ ſtande der Beſtrebungen meines Herzens geweiht waren, fanden einen gewiſſen Eintrag in der höchſt philoſo⸗ phiſchen Betrachtung, daß es dem Vergnügen und Glück, die meiner warten, keinen Abbruch thun könne, wenn 4 ich, um ſie zu erreichen, auf dem Blumenpfad reiſe. Ich machte meine Folgerungen ſo: Wenn Lady Jane treu iſt— wenn— mit einem Wort, wenn ich be⸗