Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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40 tigen, breiten Fenſtern(ich werde nichts dagegen ein⸗ wenden, wenn das Karniß und Simswerk vergoldet iſt, weil man es doch in der Regel ſo antrifft)— laßt die Sonne und die Hitze eines Sommertages durch die tie⸗ fen Gitter einer wohlanſchließenden Jalouſie gemildert werden, welche den reichen Weihrauch eines duftigen, in der Blüthe ſtehenden Orangebaumes hereinlaſſen— dabei die ſtrahlenden Tropfen einer Quelle in der Nach⸗ barſchaft, deren ſanſtes Plätſchern inmitten des Geſum⸗ mes der Bienen nur ſchwach vernehmbar iſt— laßt dies die Annehmlichkeiten von Außen ſein, während drin⸗ nen die weſenhafteren Freuden der Tafel warten, in ſolchergeſtalt, wie nur eine franzöſiſche Küche ſie bieten kann— gebt mir dieſes, ſage ich, ſo werde ich nie⸗ mals nach den fernhinberühmten und lang beweinten Herrlichkeiten einer Loge in einem Kaffeezimmer ſeufzen, die ganz einem Kirchſtuhl in einer Gemeindekirche gleicht, obſchon freilich nicht ſo wohl gepolſtert, dagegen voll⸗

kommen ebenſo trübſelig, mit einem heißgrätigen Kell⸗

ner und einem kalten Beefſteak— das einzige Ding, was höher iſt, als Dein Ergötzen, die Wirthsrechnung, und das einzige, was weniger trinkbar, als Dein Port⸗ wein, der Porter.

Denken Sie ſich jetzt, mein theurer Leſer, ob ich mit ſolchen exotiſchen Begriffen mich glücklich fühlte oder nicht, als ich ſo zwiſchen meinen zwei ſchönen Freun⸗ dinnen daſaß, die Honneurs eines kleinen Soupers machend, und die erheiternden Kräfte unſers Champa⸗ gners mit Witzesanſtrengungen unterſtützend, die unter günſtigen Umſtänden wie dieſe immer den gewünſchten Erfolg haben, und da ſie gleich der ſchäumenden Flüſ⸗ ſigkeit, welche ſie hinabſchwemmt, unverzüglich verſchluckt werden müſſen, wegen der Aufregung, die ſie hervor⸗ bringen, ſtets als gut erfunden werden, ohne daß man ernſtlich einen gediegeneren Werth bei ihnen ſuchen würde. Nichts macht einen Mann ſo angenehm, als

der Glanbe, daß er es ſei: und gewiß ſchienen meine