Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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vorſtehenden Backenknochen verſchiedene der Verzollung unterworfene Artikel, die bis jetzt ruhig im Koffer ge⸗ legen, in ihren Muff nieder. Dort der grimmig drein⸗ blickende junge Gentleman mit dem zerknitterten kurzen Nock, der loſe geknüpften Cravatte und dem ſeekranken Geſichte, fragt Jedermann, ob ſie meinen, daß er ohne Paß ans Land kommen könne. Kaum würdet ihr in ihm den Cigarren ſchmauchenden Dandy von geſtern erkennen, welcher ſprach, als ob er ſein halbes Leben auf dem Continent zugebracht hätte. Ein Paar Schritte von da ſteht ein artiges Mädchen und blickt eifrig auf irgend einen Gegenſtand im blauen Waſſer, der eben hinweggerudert wird. Du biſt theilnehmend um ſie beſorgt, aber ſie weiß ſich ſchon ſelbſt zu helfen, denn der ſchlanke, freundliche Mann mit dem ſchlauen Backenbart flüſtert ihr offenbar etwas Beruhigendes ins Ohr.

„Kellner, das iſt nicht mein Koffer— der meinige war von Leder—“

„Die ledernen ſind alle mit dem erſten Boot ab⸗ gegangen Sir.“

„Eine höchſt fkandalöſe Art, die Sachen zu beſor⸗ gen.“

„Darf ich Sie um zwei Schillinge und ſechs Pence bemühen, Sir?“

„Da huſtet Mathilde wieder,“ ſagt eine ſpindel⸗ dürre Keiferin, mit einem triumphirend giftigen Blick auf ihre ſtärkere Hälfte;„aber Sie wolltens ja immer, ſie ſolle den dünnen Shawl tragen.“

„Was auch der Shawl verſchuldet haben mag, ich glaube, an ihren Waden iſt nichts auszuſetzen,“ mur⸗ melt ein junger Militär die Leiter hinaufblickend.

Inmitten dieſer babyloniſchen Sprachenverwirrung und dieſes aufrühreriſchen Getöſes dringt der Grund⸗ baß des Dampfkeſſels mit ſeinem hölliſchen Gedonner durch, bis Dir wirklich das Hirn wirbelt und Du, ſo krank Du auch von der Reiſe geweſen biſt, Dich wie⸗