Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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und Aufregung bietet nicht das Verdeck eines Dampf⸗ boots bei einer ſolchen Gelegenheit dar! Alles rennt da und dorthin.„Sauve qui peut,“ iſt jetzt das Loo⸗ ſungswort, und Freundſchaften, die noch vor einer halben Stunde lebenslängliche Dauer verhießen, finden hier eine ſchleunige Auflöſung. Die Lady, welche die ganze Nacht in die Falten Deines Aſtrachanpelzes ein⸗ gehullt auf dem Verdecke geſchlafen hat, würdigt dich kaum eines dankenden Wörtchens, während ſie vor dem Spiegel in der Kajüte ihre Locken ordnet. Der höfliche Gentleman, der einem Ridicule oder Riechfläſchchen zu Liebe auf die hohe See hinausgeflogen wäre, weicht im Hafen nicht von ſeinem Gepäcke; und die Galante⸗ rie und Ergebenheit, die ſich einem halben Sturme und einer naſſen Jacke gegenüber bewährt haben, erweiſen ſich unſtichhaltig, wenn es ſich um die Rettung eines Tüchleins oder um die Sicherbeit eines Mackintoſh handelt. All die verſchiedenen Vermummungen, deren man ſich per viaggio bedient hat, werden jetzt alsbald auf die Seite gelegt, und entkleidet des Reiſekoſtüms der Artigkeit und Höflichkeit, wozu man fich über die Dauer der Fahrt bequemt hat, zeigen nunmehr alle ohne Erröthen eine Stirne, auf der Selbſtſucht und Eigen⸗ nutz geſchrieben ſteht.

Einige zärtliche Scenen finden mitten unter die⸗ ſem chaotiſchen Zuſtand ihren Platz. Hier kann man eine beſorgte Mutter zahlloſe Syawle und Tüchlein um ein Hals einer ſeegrünen huſtenbehafteten jungen Lady legen ſehen; ihr Kammermädchen nimmt in demſelben Augenblick gerührten Abſchied von dem Kellner in der hintern Kajüte.

Da iſt ein ſehr rothgeſichtiges, beißgräthiges In⸗ dividuum mit Punſchfarbigen Hoſen und Gamaſchen, das um einen Brandy zu viel in ſeiner Rechnung ftreitet und ſchwört, der Geſellſchaft davon Anzeige zu machen, ſo bald es nach England zurückkomme. Hier legt eine hagere ältliche Fran mit grauen Augen und ſcharfher⸗