Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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daß wir unſern Spaziergang ganz

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immer gute Politik iſt, der Eigenliebe deſſen, an den man ſich wendet, etwas zu Gefallen zu thun, wenn ſich glücklicher Weiſe Gelegenheit dazu vorfindet.

Als ich in's Hotel zurückkam, traf ich eine ge⸗ ſchriebene Antwort auf meinen Brief vom Morgen; Se. Lordſchaft, meldete man mir, ſtehe im Begriff, dieſen Nachmittag die Stadt zu verlaſſen, wolle aber meiner Abreiſe auf das Feſtland nichts in den Weg legen, und es ſei mir ein viermonatlicher Urlaub be⸗ willigt, zugleich aber gebe man mir den Rath, in Weimar zu ſtudiren.

Der nächſte Tag brachte uns nach Dover, zeitig genug, um noch am Abend unter den Klippen umher⸗ ſchlendern zu können, wo ich dann mit der Tochter wieder ſentimental phantaſirte, bis es ſehr ſpät wurde. Die Mutter ſelbſt war zu müde, um auszugehen, ſo d 1 allein hatten. Es iſt ſeltſam genug, wie ſchnell dieſes Zuſammenreiſen eine Vertraulichkeit unter uns begründet hat. Iſabella ſagt, es ſei ihr, als wäre ich ihr Bruder; und ich meinerſeits fange an zu denken, daß ſie mir nicht ganz wie eine Schweſter iſt. Sie hat einen merkwürdig hübſchen Fuß und Knöchel.

Das Klippenerklimmen iſt ein ſehr gefährlicher Zeitvertreib. Wie wahr iſt doch das franzöſiſche Sprüch⸗ wort— C'est plus facile de glisser sur le gazon due sur la giace!— Inzwiſchen kann es hier zu keinem Ergebniß kommen; denn wenn Lady Jane nicht eine Verrätherin iſt, ſo muß ich mich bereits als ver⸗ ſagt betrachten.

„„Gut, aber ich hoffe,“ ſagte ich, mich ſelbſt aus meiner Träumerei von mehreren Minuten aufweckend und unabſichtlich den Arm drückend, der ſich an den meinigen lehnte„ich hoffe, Ihre Mamma wird ſich über unſere lange Abweſenheit nicht beunruhigen?“

„O, nicht im Mindeſten; ſie weiß ja, daß ich bei Ihnen bin.“ Und hier fühlte ich eine Erwiederung

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