Teil eines Werkes 
5. bis 8. Theil (1845)
Entstehung
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deres kleines Zimmer nach vorn öffnete, zeigte auch hier eine ähnliche Menſchenmenge, aber außer ihr noch einen kleinen ältlichen Mann mit Zopfperücke und Brille, ſehr mit Schnupftaback beſchmiert und in einem höchſt zornigen Tone die verſchiedenen Bittſteller um Päſſe anſchnauzend, die, obſchon ſie kein Wort franzöſiſch verſtanden, gleichwohl ſich's nicht nehmen ließen, ihre Geſuche mit gelegentlich eingeſtreuten Phraſen zu be⸗ ſpicken und ſomit eine Art gewürfeltes Sprachenpflaſter zu Tage förderten, wovor ſich die große Babel geſchämt haben würde. Zunächſt an dem Tiſche, an welchem der Beamte ſaß, ſtand ein ſchnurbärtiger Gentleman in einem blauen kurzen Ueberrock, weißen Hoſen, den wei⸗ ßen Hut ungemein keck auf eine Seite des Kopfes ge⸗ drückt, und mit gelben Handſchuhen. Er warf einen flüchtigen Blick von ſehr geringſchätziger Bedeutung auf das Gedränge um ſich her, wandte ſich dann gegen den Conſul und ſagte in hohem Sopran zu ihm—

„Pass port, Monsieur!“

„Que voulez vous que je fasse?“ fragte der alte Franzoſe mürriſch.

„Je suis j'ai— das heißt donnez- moi pass- port.“

„Wohin reiſen Sie?“ fragte der Konſrl. „Calai.“

„Comment diable, ſprechen Sie engliſch, ſo ver⸗ ſtehe ich Sie beſſer. Ihr Name?“ 3

„Lorraine Snaggs, gentilhomme.“

„Alter?“

„Zwei und zwanzig?“. C'est ca,“ ſagte der alte Conſul, den Paß über den Tiſch hinüberwerfend mit der Miene eines Mannes, welcher die Anſprüche des Bittſtellers auf die Bezeich⸗ nung als engliſcher gentilhomme vollkommen begriff. „⸗Während ich dem würdigen Vertreter von Seven⸗ dials mit meinem Auge folgte, hatte eine andere Per⸗ ſon ſich dem Tiſche genähert. Sie war ein recht hüb⸗