Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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in ſolchen Dingen ſtehen zu bleiben, wo finden Sie eine Sprache, die ſo reich an Trinkliedern wäre, wie die deutſche? 3

Da höre ich weit lieber dieCruiskeenwieſe oder diePunſchbowle, wie mein alter Freund Samſon ſie ſingt, als ein halbes Hundert von ihren hochdeut⸗ ſchen Kieferbrechern.

Schämen Sie ſich, Mr. Daly; und was Pathos und wahres Gefühl anbelangt, wo können Sie mir da etwas nennen, das eine Vergleichung mit Schillers Balladen aushielte? 4

Von dieſen habe ich nie etwas gehört, ſagte der Rath,aber wenn Sie von Balladen ſprechen wollen, ſo lobe ich mir den alten Moſey M'Garry; was gibt es ſchöneres als und hier begann er in höchſt unanmuthigem Naſenton und mit ohrenzer⸗ reißender Emphaſe zu ſingen:

Und ich lief ihr hinten nach Und ſprach lebe wohl zu ihr, Lebe wohl, verzeih mir, ach! Laſſen kann ich nicht von Dir. Um's Himmels willen, rief ich,halten Sie

ein; wenn ich von Balladen ſprach, ſo meinte ich krin

ſolch abgeſchmacktes Zeug, wie dieſes.

Was die Kenntniß von Balladen anlangt, ſo ſtehe ich keinem lebendigen Menſchen nach, ſagte Mr. Daly;und wenn es Gottes Wihe iſt, ſo werde ich Ihnen heute Abend nach Tiſch noch eine vorfingen, wovon Sie den Magenkrampf bekommen ſollen.

Eine belebte Erörterung über lyriſche Poeſie wurde hier unterbrochen durch eine Aufforderung von unſerem Wirth, nach der Stadt aufzubrechen. Mein Geſchäft ſollte nach dem Wunſch der Regiſtratur darin beſtehen, mich in der Nähe des Gerichtshauſes bereit zu halten für den Fall einer ernſtlichen Ruheſtörung, welche zu befürchten man bei der in Folge des obſchwebenden Proceſſes äußerſt aufgeregten allgemeinen Stimmung