Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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tigkeit und mich ſelbſt als den glücklichſten Mann von Europa zu betrachten. Meine alte Neigung zum Luft⸗ ſchlöſſerbau ſtellte ſich augenblicklich wieder ein, und ſchon war es mir, als ſpazierte ich mit Lady Jane am Arme in der reizenden Neckarlandſchaft, unter den herr⸗ lichen Ruinen Heidelbergs herum, oder als ſchiffte ich mit ihr auf der friedlichen Oberfläche des Rheines da⸗ hin, während, gemildert durch die Entfernung, der reiche volle Chor eines Studentengeſanges die Lüfte erfüllte. Wie herrlich, dachte ich mir, die Gedichte eines Bürgers und Uhlands zu leſen, mit einer Be⸗ gleiterin, die in jeder Beziehung ſo vollkommen fähig iſt, ihre Schönheiten zu würdigen und geheiligte Er⸗ innerungen an das Vaterland in uns beiden wach zu erhalten!Ja, ſagte ich laut und ſtimmte ein wohl⸗ bekanntes deutſches Lied an:

Bekränzt mit Laub den lieben, vollen Becher.

So wahr ich lebe, ſagte Mr. Daly, der ſchon geraume Zeit in ſtiller Bewunderung meines etwas verzückten Ausſehens dageſeſſen hatteſo wahr ich lebe, Mr. Lorrequer, ich hatte nicht gewußt, daß Sie

auch Iriſch verſtehen.

Der mächtige Talisman der Stimme des Raths brachte mich in einem Augenblick zum Bewuaßtſein mei⸗ nes dermaligen Aufenthaltes und der noch weit un⸗ glücklichern Thatſache zurück, daß ich weiter nichts als Subalternoffizier in Sr. Maj. 4tem war.

Was ſagen Sie da, mein lieber Rath? das war ja deutſch und nicht iriſch.

Ich laſſe Ihnen das von Herzen gern, ſagte Mr. Daly, ſein drittes Ei öffnend,es iſt mir lieber, Sie ſprechen's, als wenn ich's ſprechen müßte. Viele Unterhaltung in dieſer Sprache muß meines Erachtens ſehr geeignet ſein, einen um die Zähne zu bringen.

Ganz im Gegentheil, es iſt dies die ſchönſte Sprache Europas und auch die muſtkaliſchſte. Um vor der Hand nur bei Ihrem eigenen beſondern Geſchmack