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erhalten, ſo iſt mir das Geſchäft zugefallen, mein Glück zu verſuchen, obſchon ich, wenigſtens nach der Leſerlichkeit meiner Handſchrift zu ſchließen, beinahe fürchten muß, daß mein Schreiben eben ſo wenig Erfolg haben wird als die——(zum Henker, wie mag denn das Wort heißen?) die— fröhliche, nein richtig— die freundliche Epiſtel meiner Gemahlin. Gleichwohl kann ich's nicht über's Herz bringen, Pa⸗ ris zu verlaſſen, ohne Sie zu benachrichtigen, daß wir im Begriff ſtehen, nach Baden aufzubrechen, wo wir einen Monat oder zwei zu bleiben gedenken. Ihr Vetter Guy, der einige Zeit bei uns war, hat ſich veranlaßt geſehen, nach Genf abzureiſen, hofft aber in einigen Wochen wieder zu uns zu kommen. Er iſt bei uns Allen recht wohl angeſchrieben, hat jedoch das Andenken unſeres ältern Freundes, und darunter meine ich Sie, nicht zu verwiſchen vermocht. Könn⸗ ten Sie es nicht möglich machen, zu uns herüber⸗ zukommen— wenn auch nur zu einem flüchtigen Beſuch? Rotterdam iſt die Route und ein paar we⸗ nige Tage würde Sie in unſer Quartier bringen. In der Hoffnung, daß Sie nicht abgeneigt ſein wer⸗ den, unſerem Wunſch zu entſprechen, habe ich ein Schreiben an den Generaliſſimus beigelegt, das ohne Zweifel Ihre Bitte um Urlaub einigermaßen unter⸗ ſtützen wird. Ich weiß kein anderes Mittel, Sie mit den Ladies auszuſoͤhnen, welche über Ihre De⸗ ſertion zu entrüſtet ſind, um dieſem Briefe eine nur halbwegs freundliche Nachſchrift beizufügen; Kilkee und ich ſelbſt aber haben alle unſere Mittel, Sie zu vertheidigen, bereits gänzlich erſchöpft. Ihr auf⸗ richtig ergebener Callonby.“ Hätte ich eine offizielle Mittheilung erhalten, daß ich zum Generalzahlmeiſter oder zum Kaplan am Chel⸗ ſeahoſpital ernannt worden ſei, ich hätte, glaube ich, Bekenntniſſe Lorrequers. I. 21


