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erkennen vermochte, daß es an mitch gerichtet war. Der ganze Umſchlag war mit allerlei Namen von verſchie⸗ denen Handſchriften bedeckt; und endlich entdeckte ich einen, der eine ſchwache Aehnlichkeit mit dem meinigen darbot; aber die Adreſſe, die nachfolgte, war ganz und ar unleſerlich und, wie es ſchien, nicht blos für mich, ondern auch für die Experten der verſchiedenen Poſt⸗ ämter, denn es ſtanden darunter allerlei Verweiſungen an Orte, die mit einem T anfingen, was der Anfangs⸗ buchſtabe der großen unbekannten Lokalität zu ſein ſchien; ſo las ich: in Traler, in Tyrone, in Tande⸗ ragen u. ſ. w. u. ſ. w., ich wundere mich nur, daß ſie nicht hinzuſetzten: in Teheran, und vermuthlich hätten ſie zuletzt auch das gethan, lieber als daß ſie ihre Nachforſchungen aufgegeben hätten.
„Aber, Stubber,“ ſagte ich, indem ich mir über den verſchiedenen Adreſſen auf dieſem unbegreiflichen Couvert den Kopf zerbrach,„weißt Du auch gewiß, daß es für mich iſt?“
„Der Poſtmeiſter, Sir, erſuchte mich, Sie zu fra⸗ gen, ob Sie's haben wollen, denn er hatte es ſchon allen Leuten in dieſer Gegend angeboten; die Waſſer⸗ bauingenieure wollen es behalten, Sir, aber ich bat, man möchte Ihnen die Vorhand laſſen.“
„Sehr gut; es freut mich, daß das Poſtamt mit ſolcher Unparteilichkeit zu Werke geht. Nur Leute von dieſer Schlauheit wiſſen ſich in allen Fällen zu rathen und zu helfen. Sag alſo dem Poſtmeiſter, ich wolle den Brief behalten, und um ſo mehr, als er zufällig und glücklicher Weiſe wirklich für mich beſtimmt iſt.“
„Und nun betrachten wir einmal das Innere,“ fuhr ich fort, indem ich das Siegel erbrach und las, wie folgt:
„Paris, Rue Caſtiglione. Mein werther Mr. Lorrequer— Da Ihre Herr⸗ lichkeit und mein Sohn ſich umſonſt bemüht haben, von Ihnen irgend eine Antwort auf ihre Briefe zu


