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näher traten mit dem Grade von Thätigkeit, der die meiſten Märſche von zwanzig Meilen begleitet, zumal unter der erdrückenden Schwüle eines Herbſttages. Abge⸗ ſpannt und ermattet, wie ich war, konnte ich doch die kleine Umzäunung vor dem Hauſe nicht betreten, ohne einen Augenblick ſtille zu ſtehen, um die Ausſicht vor mir zu bewundern. Nach allen Seiten hin ein breiter, rei⸗ cher Landſtrich mit wogenden im Goldgelb der Reife prangenden Kornfeldern; da und dort beinahe ver⸗ ſteckt durch kleine Gruppen von Eſchen und Erlen, ſtan⸗ den einige Hütten zerſtreut, aus denen der blaue Rauch in kräuſelnden Säulen zum ruhigen Abendhimmel empor ſtieg. Alles war anmuthsvoll und eine ſchöne, heitere Ruhe über das Ganze ausgegoſſen; man hätte das Gemälde als ein getreues Sinnbild für das Glück und das friedliche Stillleben betrachten können, das wir ſo beſtändig mit unſern Begrifſen von dem Lande verbin⸗ den; und doch konnten, bevor noch dieſe Sonne unter⸗ gegangen war, welche jetzt die Landſchaft vergoldete, ihre Herrlichkeiten verdrängt werden durch die trübſelige Gluth nächtlicher Mordbrennerei und— aber hier werde ich zum Glück für meinen Leſer und vielleicht für mich ſelbſt in meinen Betrachtungen unterbrochen durch eine volle, ſtarke Stimme, die im ächt iriſchen Accent des Südländers mir zuruft—
„Mr. Lorrequer! willkommen in Curryplaß, Sir. Sie haben einen heißen Tag zu Ihrem Marſche ge⸗ habt. Beliebt Ihnen vielleicht ein Glas Peres vor dem Mittageſſen? Wohlan denn, wir wollen nicht länger auf Molowny warten, ſondern ſogleich auftragen laſſen.“
Mit dieſen Worten führte er mich in ein langes, niedriges Geſellſchaftszimmer, wo mehr als ein Dutzend Männer verſammelt waren, denen ich jedem einzeln vorgeſtellt wurde, und in deren Mitte ich zu meinem großen Vergnügen meinen Koſthausfreund Mr. Daly fand, der mit den andern am nämlichen Tage zu den Aſſiſen gekommen war.
Sämmtliche Mitglieder der


