Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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daß Entdeckung und Strafe dem Verbrechen nachfolgte, ſo gewiß wie der Donner auf den Blitz folgt.

Sein Hauptmittel in dieſer Beziehung war, daß er von geſchworenen Mitgliedern der geheimen Geſell⸗ ſchaft Erkundigungen einzog, von Mitgliedern, deren Namen im Laufe eines Prozeſſes niemals zum Vorſchein kamen, bis das Maß ihrer Sünden voll war, in wel⸗ chem Fall ſie dann gewöhnlich ein paar hundert Pfund Blutgeld, wie man es nannte, erhielten, um ſich damit nach Amerika oder nach Auſtralien zu begeben denn ihr Leben war, ſo lange ſie da blieben, einzig und allein durch den Schutz geſichert, welchen der Richter ihnen in ſeinem eigenen Hauſe gewährte. Und ſo ge⸗ ſchah es, daß beſtändig zehn bis zwölf ſolcher Elenden als Hausgenoſſen unter ſeiner Familie lebten, ſämmt⸗ lich Schurken, von denen jeder mindeſtens die Theil⸗ nahme an einem Morde auf ſeinem Gewiſſen hatte, und die nur auf eine Gelegenheit warteten, unbemerkt und unbeobachtet das Land zu verlaſſen.

Ein ſolch' entſetzlicher, unnatürlicher Stand der Dinge läßt ſich nur mit Mühe begreifen, aber ſo grauen⸗ haft er war, ſo mußte man ihn doch in Vergleich zu demjenigen, welcher dazu geführt hatte, erquicklich fin⸗ den. Ich habe vielleicht allzu lang bei dieſem peinlichen Gegenſtande verweilt; aber möge mein Leſer mich noch etwas weiter begleiten, ſo wird die Scene ſich alsbald ändern. Er ſieht doch wohl das lange, niedrige, weiße Haus dort, mit einem hohen, ſteilen Dach und unzäh⸗ ligen ſchmalen Fenſtern. Da ſtehen einige unordentlich gruppirte Buchen auf einem niedrigen, weißlichen Felde, welches man par excellence den Gänsplatz nennt; ein Schwein oder zwei, etliche Gänſe und eine angebundene Ziege ſinnen da und dort über den Zuſtand Irlands nach, während einige rothbackige, krausköpfige, lär⸗ mende, barfüßige Buden vor der Thüre ihre Luftſprünge machten. Das iſt die Wohnung des ehrwürdigen Rich⸗ ters, welcher ich ſelbſt und meine Mannſchaft jetzt