Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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und ich war als Dilettant ein vollkommener Kenner ſolcher Dinge— machte einen äußerſt günſtigen Ein⸗ druck; der Kutſcher— denn auf ihn komme ich zuletzt, weil ich ihn zuletzt ſah— war ein faſhionabler junger Geſelle, einfach, aber geſchmackvoll gekleidet und in der Handhabung des Leitſeils augenſcheinlich ſehr wohl erfahren..

Nachdem er ſeine Roſſe ſehr zierlich bis vor die Hausthüre hatte ſpringen laſſen, übergab er die Zügel ſeinem Bedienten und ſtieg aus. Ehe ich es noch recht bemerkte, öffnete ſich die Thüre meines Zimmers und der Gentleman trat mit der ungezwungenen, leichten Manier eines feingebildeten Herrn herein und ſtellte ſich mit den Worten:„Herr Lorrequer ohne Zweifel,“ als Lord Kilkee vor.

Ich begann die Unterhaltung ſogleich mit einer Entſchuldigung wegen der geſtrigen ſchlechten Auffüh⸗ rung meines Hundes und verſicherte Se. Lordſchaft, daß ich den Werth eines Haſen in einer Jagdgegend ſehr wohl zu ſchätzen wiſſe, daher mir die Sache un⸗ gemein leid thue.

„Nun,“ verſetzte Se. Lordſchaft,„dann muß ich ſa⸗ gen, daß Sie die einzige Perſon ſind, die das Ding bedauert; denn wäre die Geſchichte nicht vorgekommen, ſo iſt es mehr als wahrſcheinlic, daß wir niemals er⸗ fahren hätten, wie nahe Nachbarn wir ſind. In der That waren wir aufs Höchſte erſtaunt, als wir ver⸗ nahmen, daß Sie hier den Einſiedler ſpielen. Sie müſſen es entſetzlich langweilig gefunden und uns Alle in der Gegend geradezu für Wirde angeſehen haben. Nun muß ich Ihnen aber erklären, daß mein Vater ſich in Beziehung auf Beſuche während unſeres hieſigen Aufenthaltes eine unverbrüchliche Regel vorgeſetzt hat. Obſchon ich daher weiß, daß Sie es für kein Kom⸗ pliment halten werden, ſo kann ich Sie doch verſichern, daß meines Wiſſens kein einziger Menſch hier iſt, dem er Aufmerkſamkeit widmen möchte, außer Sie. Er