Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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Wildſchütz?“ Er nahm ſeinen Hut, trat auf mich zu ud verkündete mir ſehr ehrerbietig, daß er es wirklich ei.

„Gut denn,“ ſagte ich,„ſo bringt Sr. Lordſchaft dieſen Haſen nebſt meinen Empfehlungen; hier iſt meine Karte und ſagt ihm, ich werde mich ſehr glück⸗ lich ſchätzen, ihm morgen meine Aufwartung zu ma⸗ chen und die Sache zu erklären.“

Der Mann nahm die Karte und ſchien einige Au⸗ genblicke unentſchloſſen, wie er ſich benehmen ſolle; auf der einen Seite ſchien er zu bedenken, er könne viel⸗ leicht einen Freund Sr. Lordſchaft beleidigen, wenn er ſich weigere, und auf der andern fürchtete er ohne Zweifel von einem frechen Wilddieb an der Naſe herum geführt zu werden. Mittlerweile pfiff ich meinem Hund zu mir heran und machte mich, mit großer Gleichgül⸗ tigkeit ein Liedchen ſummend, auf den Heimweg. Durch dieſes Stück von Geiſtesgegenwart rettete ich den ar⸗ men Mouche, denn ich ſah auf einen Blick, daß er nach ächtem Jägerrecht zum Tode beſtimmt geweſen war, ſobald er das Verbrechen begangen hatte.

Am folgenden Morgen, als ich beim Frühſtück ſaß und über die Ereigniſſe des geſtrigen Tages nach⸗ dachte, ohne noch einen beſtimmten Entſchluß gefaßt zu⸗ haben, wie ich die Sache angreifen, ob ich Sr. Lord⸗ ſchaft den Hergang ſchriftlich aus einander ſetzen, oder perſönlich meine Aufwartung machen ſolle, zog mich ein lautes Geraſſel auf dem Pflaſter nach meinem Fen⸗ ſter. Da das Haus am Ende einer Straße ſtand, ſo konnte ich in der Richtung, woher das Geräuſche kam, nichts ſehen; aber wäyrend ich hinauslauſchte, bog eine ſehr hübſche zweirädrige Chaiſe um die Ecke der ſchma⸗ len Straße herum und kam in einem ſcharfen Trab auf den Gaſthof zu; die Pferde waren dunkelbraun, paßten

vortrefflich zuſammen und zeigten viel Feuer. Das Gefährt war ſchwarzbraun, die Räder ſo wie ſämmt⸗ liches Geſchirr ſchwarz. Die ganze Erſcheinung—

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