Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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ſen ſei, zwar nicht übermäßig ſtudirt, aber doch Be⸗ weiſe von Talent abgelegt habe.

Solcher Art waren die Notizen, die ich über meine Nachbarn erhielt, und außerdem wußte ich nichts von den Leuten, die ſo bald einen höchſt wichtigen Einfluß auf mein künftiges Leben ausüben ſollten.

Nach einem engen Gewahrſam von etlichen Wo⸗ chen, welche mir vorkamen wie eben ſo viele Jahre, ergriff ich begierig die Gelegenheit, welche mir der erſte Sonnenblick darbot, um einen Ausflug an der Küſte hin zu machen; ich ſtand Morgens in der Frühe auf, und nachdem ich lange Zeit an dem kahlen Haive⸗ land von Kilkee herumgeſtrichen war, keyrte ich am ſpäten Abend nach meinem Quartier zurück. Mein Weg führte mich durch ein wildes ödes Moorland auf welchem niedere Klumpen von dichtem Ginſterkraut hervorſtanden, und nirgends die mindeſte Spur einer menſchlichen Wohnung zu ſehen war. Als ich durch die verwickelten Gebüſche watete, trieb mein Hund Mouche einen Haſen auf, und nach einer ſcharfen, kurzen, ent⸗ ſcheidungsvollen Jagd erwürgte er ihn in einer kleinen Schlucht etliche hundert Schritte von mir.

Ich tätſchelte eben meinen Hund und muſterte die Beute, als ich in den niedrigen Gebüſchen nahe bei mir ein Geräuſch vernahm; ich blickte auf und ſah etwa zwanzig Schritte von mir einen kleinen unterſetz⸗ ten Mann, den ſeine barchentne Jacke und leverne Ka⸗ maſchen ſogleich als den Wildhüter ankündigten; er ſtand auf ſeine Flinte gelehnt und wartete, wie es ſchien, ruhig irgend eine Bewegung von meiner Seite ab, bevor er ſich in's Mittel legen wollte. Mit einem einzigen Blick entdeckte ich, wie die Sachen ſtanden, hielt mich dann ſogleich an meine gewöhnliche Politik, den Stier bei den Hörnern zu faſſen, und rief in ei⸗ nem Tone ſelbſtbewußter Rechtvollkommenheit:

„Heda, Mann, Ihr ſeid gewiß Sr. Lordſchaft

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Bekenntniſſe Lorrequers I.