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hat dieſen Morgen zwei Verſuche gemacht, ſelbſt hie⸗ her zu kommen, aber das leidige Podagra geſtattete: es ihm nicht, und ſo ſandte er einen Diplomaten von gänzlich untergeordnetem Range ab; laſſen Sie mich daher mit einigem Ruf der Gewandtheit von meiner erſten Sendung zurückkehren und meine Freunde be⸗ nachrichtigen, daß Sie heute um ſieben bei uns dini⸗ ren werden— eine bloße Familienpartie: aber treffen Sie Ihre Anordnungen ſo, daß Sie die ganze Nacht und auch morgen bei uns bleiben; für meinen Freund hier werden wir auf dem Herde ſchon etwas zu thun finden; wie nennen Sie ihn, Mr. Lorrequer?“
„Mouche— omm daher, Mouche!“
„Ah, ſo, Mouche, komm ſchön daher, mein wacke⸗ rer Junge— ein prachtvoller Hund, in der That; ſehr ſchlank für einen Racehund; wollen Sie es alſo nicht vergeſſen, ſieben Uhr, die militäriſche Zeit. Und nun sans adieu.“
Mit dieſen Worten ſchüttelte mir Se. Lordſchaſt herzlich die Hand; und bevor zwei Minuten vorüber waren, hatte er ſeinen Mantel wieder um ſich gewor⸗ fen und war um die Ecke verſchwunden.
Ich ſchaute einige Augenblicke auf die wieder ſtill gewordene Straße und fühlte mich beinahe verſucht, das Ganze für einen Traum zu halten, ſo ſchnell war die Sache vor ſich gegangen, und ſo überraſchend war für mich die Entdeckung, daß der ſtolze Earl von Cal⸗ lonby, der ganz und gar nicht durch ſeine Höflichkeit bekannt war, ſich genöthigt finden ſollte, einem armen
„Subalternen in einem Regiment zu Fuß, deſſen ein⸗ zige Anſprüche auf ſeine Bekanntſchaft in einem Ver⸗ dacht der Wilddieberei auf ſeinem Gebiete beſtanden, einige Aufmerkſamkeit zu ſchenken. Ich wiederholte mir mehrere Male all dieſe höflichen Aeußerungen Sr. Lord⸗ ſchaft und bemühte mich, den Schlüſſel zu dieſem ge⸗ heimnißvollen Räthſel zu finden, aber vergebens; tau⸗
ſend Erklärungen kamen mir in den Sinn, allein keine


