Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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König von Aſhantie. Die verdammte Farbe, die ich aſs Othello aufgelegt, hatte ich noch nicht abgewaſchen, und nun glänzte, von einer ungeheuern Bärenmütze bedeckt und einem ſchwarzen, buſchigen Backenbarte umſchattet, mein langes, ſchwarzes, polirtes Geſicht, ſich ſelbſt glotzend aus dem Spiegel entgegen.

Meine erſte Regung war, nachdem die Verblüfft⸗ heit ſich gelegt hatte, ein unbändiges Gelächter, worein Stubbes aus vollem Halſe einſtimmte. Und in der That, als ich, grinſend von einem Ohr zum andern, vor dem Spiegel ſtand, wunderte ich mich ganz und gar nicht mehr über die verdoppelte Luſtigkeit meiner Kameraden, als ich vorhin mit ihnen zu lachen ange⸗ fangen hatte. Ich warf mich auf einen Sopha und lachte nun ſelbſt, daß mir die Rippen weh thaten, als auf einmal die Thüre ſich öffnete und der Adjutant hereintrat. Er blickte einen Augenblick mich, hierauf Stubbes an und brach dann gleichfalls ſo laut als wir aus. Als er ſich endlich wieder geſammelt hatte, wiſchte er ſein Geſicht mit ſeinem Nastuche ab und ſagte in ſehr würdevollem Tone: 7.

„Ei, ei, mein lieber Lorrequer, das Ding kann ernſthaft, verteufelt ernſthaft werden. Sie wiſſen, was Oberſt C— für ein Mann iſt; auch haben Sie ohne

Wider des Falles; ich ſah auf einen Blick, daß es beſſer ſei, dem Zorn des Oberſten, komme er in wel⸗* cher Geſtalt er wolle, zu trotzen, als mich Zeitlebens

von meinen Kameraden verlachen zu laſſen; und mit