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Nath. Ja, die dumme; nicht die fromme. Tempelh. An fromme glaubt fein Patriarch. ath. 6 Für den Nun ſteh' ich. Der wird ſeinem Patriarchen Nichts Ungebührliches vollziehen helfen... Tempelh. So ſtellt er wenigſtens ſich an— Doch hat
Er Euch von mir denn nichts geſagt? Nath, Von Euch? Von Euch nun namentlich wohl nichts.— Er weiß Ja wohl auch ſchwerlich Euren Namen? Tempelh. Schwerlich. Nath. Von einem Tempelherrn freilich hat Er mir geſagt... Tempelh. Und was? Nath. Womit er Euch Doch ein für alle Mal nicht meinen kann! Tempelh. Wer weiß? Laßt doch nur hören. Nath. Daß mich Einer Bei ſeinem Patriarchen angeklagt... Tempelh. Euch angeklagt?— Das iſt, mit ſeiner Gunſt, Erlogen.— Hört mich, Nathan!— Ich bin nicht Der Menſch, der irgend Etwas abzuläugnen Im Stande wäre. Was ich that, das that ich! Doch bin ich auch nicht der, der Alles, was Er that, als wohlgethan vertheid'gen möchte. Was ſollt' ich eines Fehls mich ſchämen? Hab Ich nicht den feſten Vorſatz, ihn zu beſſern? Und weiß ich etwa nicht, wie weit mit dem Es Menſchen bringen können?— Hört mich Nathan!


