gezwungen waren, ihm—— die Hand zu kuͤſ⸗ ſen.—
Einſt als er ſich eben nach einem Geſtuͤt be⸗ gab, traf er unterweges eine Dame, welche mit ihrem 5— Gjaͤhrigen Sohne ſpatzieren ging. Er gab zweien Knechten, die ihm folgten, das Zeichen, der Dame ſich zu bemaͤchtigen, dann nahm er den Arm derſelben, und zog ſie mit Gewalt nach dem Geſtuͤte hin. Er fuͤhrte ſie nun in einen Stall, ließ dort eine Stute und einen Hengſt hinein⸗ bringen—— und zwang die Aermſte— nicht allein zu ſehen— ſondern auch ſeine Umar⸗ mungen zu dulden!————
Man hatte ſich nach dem Tode der Koͤnigin mit der Hoffnung geſchmeichelt, eine mildere Re⸗ gierung zu erhalten, doch dieſe Hoffnungen be⸗ wahrheiteten ſich nicht. Selbſt die ungluͤcklichen Opfer, die in den Kerkern verſchmachteten, er⸗ hielten keine Erleichterung ihres druͤckenden Elends.
Der ehemalige Juſtiz⸗Miniſter P. de Mello Brainer, ein Shjaͤhriger Greis, war ſchon ſeit 2 Jahren in den Thurm von St. Julian, ohne ſeine Familie nur einmal in der Zeit gefehen zu ha⸗ ben, eingekerkert. Er war von dem elenden feuch⸗


