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Abentheuer und Verbrechen Dom Miguel's, Ursurpators von Portugal, während seines Aufenthaltes in Lissbon / nach französischen Quellen bearbeitet von M. Leonhardt
Entstehung
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wurde gleichfalls nur in verſchloſſenen Gefaͤßen ihm gebracht. Nirgends traute er ſich eine Er⸗ friſchung anzunehmen, und man weiß nur ein Beyſpiel, wo dies geſchehen iſt.(Es war im Kloſter des heiligen Johann von Nepomuk.) Alle Einwohner der Hauptſtadt waren ihm verhaßt, und er fuͤrchtete ſie, und nur von zahlreichen Wa⸗ chen umgeben, ließ er ſich im Publikum ſehen. Sah er nun, daß irgend Jemand bey ſeinem Er⸗ ſcheinen aus der Thuͤr oder dem Fenſter ſich zu⸗ ruͤckzog, ſo ließ er denſelben augenblicklich ins Ge⸗ faͤngniß werfen.

Schon ſein Vater Johann VI hatte einen ſolchen Abſcheu gegen die Frei⸗Maurerei. Eines Tages beſchrieb ihm einer ſeiner Hofleute das Coſtu⸗ me derſelben, und in dem naͤmlichen Augenblick trat ein Miniſter, genau ſo gekleidet, wie der Hofmann es geſchildert hatte, herein. Der Koͤ⸗ nig erſchrak toͤdtlich, ſtuͤrzte in Kraͤmpfen zu Bo⸗ den, und war mehre Minuten lang nicht im Stande, ſeinen Miniſter zu erkennen, in dem er einen Moͤrder zu erblicken waͤhnte, der ihn um⸗ bringen wolle.—

Wenn man eine ſolche Macht uͤber die Ein⸗