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bildungskraft eines Koͤnigs gewinnen kann, die doch heller ſehen muͤſſen, als andre arme Sterb⸗ liche, was koͤnnte man da nicht erſt uͤber das ſchwache und aberglaͤubiſche Gemuͤth des Volkes erſt vermoͤgen!!——
Nicht ſo furchtſam und aͤngſtlich, als Johann VI und Dom Miguel, zeigte ſich dagegen Dom Pedro.— Als die Unruhen in Braſilien aus⸗ brachen, empfing dieſer ſehr haͤufig Nachrichten daruͤber— doch beachtete er ſie niemals. Einſt begab er ſich ganz allein, nur von einem Die⸗ ner begleitet, nach Minas, um den in dieſer Pro⸗ vinz ausgebrochenen Aufruhr zu daͤmpfen. In 60 Stunden legte er einen Weg von 120 Stunden zu Pferde zuruͤck. In Villa Ricca warnte man ihn, nicht weiter zu gehen, weil in einem Gehoͤlze ihm ein Hinterhalt gelegt ſey— doch unverzagt ritt er hinein und fand— nichts Verdaͤchtiges. Bey einem Feſtmahle erhielt er einen anonymen Brief, worin ihm gemeldet wird, daß man ihn vergiften wolle. Sogleich las er den Anweſenden den Brief vor, um zu beweiſen, wie wenig Miß⸗ trauen er hege, wie ſehr er ſolches Geſchwaͤtz ver⸗ achte— und ließ nicht eine Schuͤſſel unberuͤhrt
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