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melsgeſtirn an dem beſeligenden Tage, an dem Cor⸗ nelie mir angetraut ward, und dennoch ſchien es mir von der Schoͤnheit meiner reizenden Braut uͤberſtrahlt. In aller Stille, nur durch Olindens, Falgin's und Ho⸗ norinens Gegenwart verſchoͤnt, ward dieſes Feſt be⸗ gangen, und nicht zu ſchildern waͤren meine Empfin⸗ dungen, als ich an jenem Abende an der Hand mei⸗ ner Gattin abermals dieſe Gegend durchſtrich, wo wir Alle einſt in den gluͤcklichſten Jugendtraͤumen, voll Liebe, Hoffnung und Wuͤnſchen umherſtreiften! Nur ein einziges Jahr fuͤllte den Zwiſchenact von da⸗ mals zu jetzt, und ſchon hatte dieſe kurze Zeit faſt den Raum fuͤr uns umgeſtaltet. Wieder ſaß ich an Cor⸗ neliens Seite auf jenem einſamen Plaͤtzchen des aͤu⸗ ßerſten Parks, wo mir damals am Tage der fuͤrſt⸗ lichen Jagd ihr erſtes Geſtaͤndniß ward, und von wo aus wir den Nachen beſtiegen, der uns nach To⸗ desgefahren meines Arweds einſame Huͤtte auffinden ließ. Jetzt auch ſenkte die untergehende Sonne ihre goldnen Strahlen in das ſanftbewegte Bette des Sees, und wie damals hielt ich die Geliebte wehmuͤthig er⸗ ſchuͤttert in meinen Armen. Traͤumend ſchaute ich hinuͤber nach den Felsgeſtalten jenſeit des Sees, die das Grab meines ungluͤcklichen Arwed in ihre kal⸗ te, ſtille Mitte nahmen; ſchmerzlich ließ Cornelie den Blick nach der freundlichen Wohnung ihrer einſt ſo geliebten Pflegerin ſchweifen. Das friedliche Gaͤrt⸗


