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Die beiden Liberalen : aus den Memoiren eines jungen Parisers / herausgegeben von Leontine Romainville
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guͤten hatten, laͤngſt eine Laſt, die oͤffentliche Stimme immer gegen ihn, und ſo war man froh, mit Anſtand einen Schleier uͤber die Vergangenheit decken zu koͤnnen.

Wenn mich mein Freund wiederſehen will(ſchrieb die holde Cornelie, deren himmliſche Geſtalt mir wa⸗ chend und traͤumend vorſchwebte), ſo buͤrge ich ihm einen ungefaͤhrdeten Aufenthalt hier und endliche Ge⸗ waͤhrung einſt ausgeſprochener Wuͤnſche. Wie haͤtte ich zoͤgern moͤgen? Ich flog zuruͤck in ihre Arme, und da wir uns bereits wieder des Fruͤhjahres erfreuten, beſchied ſie mich nach dem Gute ihres Va⸗ ters, woran ſich meine froheſten Erinnerungen knuͤpf⸗ ten. Die Liebe verlieh mir Fluͤgel, oder beſſer, ſie ließ mich ſo freigebig bei der Poſtbedienung ſein, daß ich fruͤher, als ich hoffen konnte, die Geliebte wieder an meinem Herzen hielt. Ihre unverholene Freuden⸗ ergießung in Gegenwart des Vaters bewies mir, daß auch er in unſere Verbindung willige.

Darf ich, ſagte ich bewegt, als ich mich nach dem erſten Wonnerauſche einigermaßen wieder ſammelte, darf ich, Herr Baron, mich Ihnen als Sohn nahen?

Der Retter meiner Tochter darf es!(Ich weiß nicht, ob er unſer Abenteuer auf dem See oder meine Mitwir⸗ kung zu des Prinzen Niederlage meinte.) Von Ih⸗ nen allein erwarte ich Erſatz fuͤr meine getaͤuſchte Hoffnung, rief er ernſt, aber mir herzlich die Hand

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